
Das Protokoll zur Wiederherstellung der Aladža-Moschee in Foča werden morgen der Direktor der Generaldirektion der türkischen Stiftungen Dr. Adnan Ertem und der Direktor der Stiftungsdirektion der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina Dr. Senaid Zajimović unterzeichnen, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria (NAP).
Zajimović sagte gegenüber NAP, dass die Wiederherstellung der Aladža-Moschee, neben der Sammlung und Veröffentlichung aller osmanischen Waqfnamen und dem Wiederaufbau des Isa-Beg-Hamams in Sarajevo, eines der wichtigsten Projekte sei, die die Generaldirektion der türkischen Stiftungen derzeit in Bosnien und Herzegowina finanziert.
Die Aladža-Moschee wurde 1549 erbaut und gehörte zu den größeren Moscheen in Bosnien und Herzegowina und war die erste Moschee im Land, die im klassischen osmanischen Stil erbaut wurde. Der größte Wert dieser Moschee liegt laut Experten darin, dass viele Moscheen, die danach erbaut wurden, nach ihrem Stil gestaltet wurden.
Die Aladža wurde zum Kulturerbe von Bosnien und Herzegowina und in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
Die Moschee wurde während der Aggression gegen Bosnien und Herzegowina von 1992 bis 1995 von der Armee der Republika Srpska bis auf die Grundmauern zerstört.
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