
(Patria) - Die Vereinigung für soziale Forschung und Kommunikation (UDIK) erinnert die Öffentlichkeit daran, dass drei Jahre seit der umfassenden russischen Invasion in der Ukraine vergangen sind.
Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, kündigte im Februar 2022 eine „besondere Militäroperation“ an. Kurz darauf waren Explosionen in der Nähe ukrainischer Städte zu hören. Die Stadt Charkiw an der östlichen ukrainischen Grenze wurde als eine der ersten noch vor Tagesanbruch angegriffen. Drei Jahre später zählt die Ukraine Tausende von Toten. Nach Angaben der Mission der Vereinten Nationen zur Überwachung der Menschenrechte in der Ukraine kamen mindestens 12.654 ukrainische Zivilisten ums Leben und 29.392 wurden verletzt. Fast 673 ukrainische Kinder wurden getötet und etwa 1.865 verletzt.
Seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine hat die Aktivität zahlreicher rechter und prorussischer Organisationen in Bosnien und Herzegowina zugenommen. Es werden Kundgebungen organisiert und die russische Aggression wird unterstützt. Dies zeigt sich besonders bei der Feier des verfassungswidrigen Tages der Republika Srpska, wenn Kriegsverbrecher verherrlicht, Rückkehrer bedroht und Angst verbreitet wird und kriegstreiberische Reden gehalten werden. Hass und Intoleranz werden verbreitet.
Die Bürger Bosniens und Herzegowinas haben Krieg und Völkermord erlebt und wissen, wie es ist, die Liebsten zu verlieren. Dennoch wählen sie weiterhin diejenigen, die in politischen Agenden auf Spaltung, Intoleranz und kriegstreiberische Rhetorik setzen. Die internationale Politik steckt in einer Krise, die sich auch stark auf Bosnien und Herzegowina auswirkt.
Als Zivilgesellschaft lehnen wir Politiken ab, die Spaltung befürworten, und kriegstreiberische Narrative, die von wichtigen gesellschaftlichen Themen ablenken. Wir appellieren an die politischen Optionen unseres Landes, insbesondere an die internationale Gemeinschaft, sich stärker für die Bekämpfung solcher Politiken und Ideen einzusetzen. Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, sich aktiver am Entscheidungsprozess zu beteiligen, da die Zukunft von ihnen und ihren Kindern davon abhängt. Nur gemeinsam können wir an der Stärkung einer solidarischen Gesellschaft arbeiten, die auf Demokratie und europäischen Werten basiert.
Anlässlich des dritten Jahrestages der russischen Invasion in der Ukraine drücken wir unsere Solidarität mit allen Opfern des russischen Regimes aus, insbesondere mit dem ukrainischen Volk, teilte UDIK mit.
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