
(Patria) - Schreckliche Tragödie in Osijek. Ein vierjähriges Kind ertrank heute Nachmittag gegen 14 Uhr in der Drau, nachdem es während des Spiels auf einem der am Flussufer aufgestellten Pontons durch eine Lücke zwischen zwei Brettern ins Wasser gefallen war.
Augenzeugen berichten, dass die Mutter des Kindes sofort um Hilfe rief und selbst ins Wasser ging, um zu helfen, aber für das Kind kam jede Hilfe zu spät.
Berichten zufolge tauchte seine Leiche kurz darauf zweimal an der Wasseroberfläche auf, aber es gab leider keine Rettung.
Polizeitaucher trafen sehr schnell am Unfallort ein und begannen mit der Suche nach dem Kind. Nach mehreren Stunden, genauer gesagt um 16:44 Uhr, fanden sie nur noch seine leblose Leiche, und das sehr nahe an der Stelle, von der es ins Wasser gefallen war.
Der Osijeker Vuk Ognjenović, der unweit des Ortes dieser großen Tragödie wohnt, hörte von seiner Terrasse, dass sich an der Drau ein echtes Drama abspielte.
- Ich reinigte die Terrasse und hörte, wie jemand mehrmals schrie, es war ein markerschütternder Schrei, fast unmenschlich... Ich rannte hinaus und fand eine Frau, die fast bis zum Hals im Wasser stand.
Vor Schock redete sie wirr und ich konnte nicht verstehen, was sie sagte. Ich vermutete, dass es um ein Kind ging, obwohl ich hoffte, dass es nicht so war.
Sie sagte mir und zeigte: „Dort, dort, dort!“ und ich sagte ihr, dass ich ein Stück flussabwärts gehen und auf sie zukommen würde. Sie sagte mir: „Nein, nein, nein! Ich habe ihn gerade dort gesehen!“.
Ich schwamm etwa 50 Meter flussaufwärts auf sie zu, dann ging ich zwischen den Pontons hindurch und schob sie auseinander und tastete mit den Füßen zwischen den Booten.
Ich rannte zur Kaserne und kam dann zurück. Später ging ich noch einmal ins Wasser und versuchte, ihn zu finden.
Eine Nachbarin, die ebenfalls die Schreie gehört und war herbeigeeilt war, schaffte es, von ihr zu erfahren, dass es sich um ein vierjähriges Kind handelte.
Ich dachte, ich hätte den Kleinen zehn Minuten lang gesucht, aber sie sagten mir später, dass ich über eine Stunde nach ihm gesucht hätte – erzählte der Osijeker von seiner schrecklichen Erfahrung.
Er fügte hinzu, dass er sich während der Suche selbst einmal unter den Pontons verheddert hatte und deshalb aus dem Wasser steigen musste, schreibt Jutarnji list.
Die Ursachen dieser Tragödie werden durch die Ermittlungen geklärt, und der Mutter des Kindes wurde ebenfalls medizinische Hilfe geleistet.
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