
(Patria) - In Tuzla fand ein Treffen von Bürgermeistern, Gemeindevorstehern und deren Stellvertretern mit dem Handelsminister des Kantons Tuzla statt, von dem gefordert wurde, dass alle Gemeinden und Städte eine einheitliche Haltung einnehmen und eine Ausnahme vom arbeitsfreien Sonntag beantragen. Das neue Gesetz über den Mindestlohn hat auch zahlreichen Arbeitgebern in kleinen Gemeinden Probleme bereitet.
Aufgrund des arbeitsfreien Sonntags erleiden zahlreiche Gemeinden und Städte im Kanton Tuzla enorme Verluste, insbesondere die Städte, die an die Republika Srpska grenzen, wie Gradačac, das auch an den Distrikt Brčko grenzt.
Auch in Gračanica erleiden Unternehmer große Verluste.
Eine der Schlussfolgerungen des Treffens ist, dass das Gesetz über den arbeitsfreien Sonntag und den Mindestlohn auf dem Gebiet ganz Bosnien und Herzegowinas angewendet werden sollte.
Ein weiteres Treffen wurde initiiert, dessen Thema die Verteilung der öffentlichen Einnahmen der Föderalen Regierung von Bosnien und Herzegowina sein soll. Bürgermeister und Gemeindevorsteher aus dem Kanton Tuzla sind der Ansicht, dass die Verteilung der Einnahmen sehr ungleich ist.
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