
(Patria) - Der Minister für Veteranenangelegenheiten des Kantons Sarajevo, Omer Osmanović, unterzeichnete heute mit der Bürgermeisterin von Sarajevo, Benjamina Karić, und Vertretern der Veteranenvereinigung des Polizeiregiments „Bosna“ ein Abkommen zur Realisierung des Projekts zum Bau eines Denkmals für bosnische Spezialkräfte.
Wie bereits angekündigt, ist der Bau am Standort des Parks bei der Zweiten Mittelschule in Sarajevo geplant. Das Ministerium für Veteranenangelegenheiten des Kantons Sarajevo wird das genannte Projekt mit 200.000 KM kofinanzieren, und zwar für die Durchführung von Bauarbeiten.
Nach den Worten von Minister Osmanović handelt es sich um ein Projekt, das dauerhaft Zeugnis von der Tapferkeit der bosnischen Spezialkräfte ablegen wird.
„Heute haben wir gemeinsam den Beginn des Baus eines Denkmals für bosnische Spezialkräfte offiziell bekannt gegeben, ein Denkmal, dessen Bau wir seit vielen Jahren erwarten. Trotz vieler Widerstände kann ich mit Zufriedenheit sagen, dass die konzeptionelle Lösung in der nächsten Zeit umgesetzt wird, damit wir endlich ein monumentales Denkmal des Widerstands eines Volkes erhalten. Ich möchte mich in erster Linie bei der Bürgermeisterin Benjamina Karić bedanken, die die Bedeutung des Baus dieses Denkmals erkannt und all ihre verfügbaren Kapazitäten zur Verfügung gestellt hat. Die Erinnerungskultur ist ein Segment, auf das wir sehr stolz sind, und als stolzes Mitglied der Veteranen des Polizeiregiments „Bosna“ hat dieses Projekt in meiner Amtszeit einen besonderen Platz. Selbstverständlich stehen wir auch in der nächsten Zeit zur Verfügung, um die Dynamik der Bauarbeiten fortzusetzen“, sagte Minister Osmanović.
„Mit außerordentlichem Respekt vor dem riesigen, unermesslichen Beitrag des Polizeiregiments „Bosna“ und aller Angehörigen dieser Eliteeinheit, die ihr Leben und ihre Gesundheit für die Verteidigung der Stadt Sarajevo und des Staates Bosnien und Herzegowina gegeben haben, hätte ein solches Projekt schon früher realisiert werden sollen“, erklärte Bürgermeisterin Karić.
Bei dieser Gelegenheit dankte sie allen, die mit ihren Mitteln den Bau des Denkmals für bosnische Spezialkräfte unterstützt haben, in der Überzeugung, dass die außergewöhnliche Zusammenarbeit auch in der nächsten Zeit fortgesetzt wird.
Das Denkmal hat die Form eines zerstörten Panzers der Aggressorarmee mit den Figuren von fünf bosnischen Spezialkräften, die ihn erobert haben, was die konzeptionelle Lösung des akademischen Künstlers und ehemaligen Soldaten der Armee von RBiH Nebojša Šerić Šoba ist. Das Polizeiregiment „Bosna“ hatte 1.350 Angehörige, von denen leider 81 während der Aggression gegen unser Heimatland ihr Leben verloren haben.
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