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Vor dem Gericht von BiH wurde heute der Prozess gegen den Direktor der Staatlichen Ermittlungs- und Schutzbehörde (SIPA) Goran Zubac wegen fahrlässiger Dienstpflichtverletzung im Zusammenhang mit den Protesten in Sarajevo am 7. Februar fortgesetzt.
Vier Zeugen wurden vernommen: Samir Mirvić-Dambo, Goran Koprivica, Šerif Tajić und Relja Kovač. Alle sind Angestellte der Direktion zur Koordinierung der Polizeibehörden von BiH (DKPTBiH).
Samir Mirvić, damals stellvertretender Kommandant bei der Sicherung von VIP-Delegationen, sagte, dass sie nicht über genügend Ausrüstung verfügten, um in den vordersten Reihen bei den Demonstranten zu stehen.
- Wir hatten Pistolen und Schlagstöcke. Wir stellten uns hinter die Spezialeinheit des Föderalen Innenministeriums, die Schutzwesten hatte. Helme, Visiere, chemische Mittel, Gasmasken – erklärte Mirvić.
In seiner Aussage sagte Relja Kovač, Leiter der Abteilung für die Sicherung von sehr wichtigen Personen und Delegationen in der DKPTBiH, dass er am 7. Februar ab neun Uhr Kontakt mit seinem Chef Sead Šarić hatte, der vor Ort war. Trotzdem wurde erst gegen 15 Uhr dem diensthabenden operativen Beamten befohlen, alle freien Polizeibeamten wegen der Situation in Sarajevo zur Basis zu rufen.
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