
SARAJEVO, (Patria) - Die Bergleute in Bosnien und Herzegowina begehen am 21. Dezember den Bergarbeitertag, der zum Gedenken an die Bergleute der Region Tuzla eingeführt wurde, die sich im Jahr 1920 gegen die auferlegten schweren Arbeitsbedingungen auflehnten.
Obwohl seit dem berühmten Husino-Aufstand 101 Jahre vergangen sind, ist die Achtung vor dem damaligen Bergarbeiterprotest im Bewusstsein der Bergleute auch heute noch ebenso stark.
Die Bergleute werden dieses Jahr auch mit den Protesten vor dem Gebäude der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina am 23. November in Erinnerung behalten, wo sie eine Nacht unter freiem Himmel verbrachten und einen besseren Kohlepreis, die Anrechnung der Dienstjahre und die Zusage forderten, dass es zu keiner Lohnkürzung kommen werde. Die Bergleute der sieben Bergwerke des Konzerns JP EP BiH erzielten eine Einigung mit der Unternehmensleitung und unterzeichneten eine Vereinbarung.
Die Bergleute werden das Jahr auch mit den Grubenunglücken in Erinnerung behalten, bei denen Kameraden ums Leben kamen. Sie sind sich bewusst, dass sie nach jedem „Glück auf“ vielleicht nicht mehr aus dem Schacht kommen, aber ihren Lohn verdienen sie sich ehrlich.
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