
(Patria) - Alle Angeklagten im "Staatsstreich"-Fall in Montenegro wurden heute vom Obersten Gericht freigesprochen, wie die montenegrinische Pobjeda erfahren hat.
Die Entscheidung wurde von einem dreiköpfigen Gericht unter dem Vorsitz von Richter Zoran Radović getroffen.
Den Freigesprochenen, darunter die Führer der ehemaligen Demokratischen Front, Andrija Mandić und Milan Knežević, wurde zuvor in der Anklageschrift vorgeworfen, 2016 vor dem Beitritt Montenegros zur NATO einen gewaltsamen Umsturz versucht zu haben.
Das Urteil gegen die Angeklagten wegen versuchten Terrorismus am Tag der Parlamentswahlen in Montenegro, in dem alle zu Haftstrafen verurteilt wurden, wurde vor drei Jahren vom Berufungsgericht aufgehoben und eine Wiederholung des Verfahrens angeordnet.
Die Sonderstaatsanwaltschaft unter der Leitung des Obersten Sonderstaatsanwalts Vladimir Novović, die nach den politischen Veränderungen im Jahr 2020 gewählt wurde, hielt vollständig an der früheren Anklageschrift fest, die von dem inzwischen verhafteten ehemaligen GST Milivoje Katnić und dem ehemaligen Sonderstaatsanwalt Saša Čađenović vertreten wurde, erinnert Pobjeda.
Die neuen Sonderstaatsanwälte schlugen dem Gericht vor, die Organisatoren der kriminellen Gruppe, die russischen Staatsbürger Eduard Shishmakov, zu 15 Jahren und Vladimir Popov zu 12 Jahren zu verurteilen.
Sie forderten auch, dass der ehemalige Kommandant der serbischen Gendarmerie, Bratislav Dikić, zu einer Gesamtstrafe von acht Jahren Gefängnis verurteilt wird. Für Predrag Bogićević und Nemanja Ristić wurde in den Schlussplädoyers eine Haftstrafe von jeweils sieben Jahren beantragt.
Für Branka Milić schlug die SDT eine Haftstrafe von drei Jahren vor, während für Milan Dušić und Srboljub Đorđević jeweils ein Jahr und sechs Monate und für Dragan Maksić ein Jahr und neun Monate Gefängnis gefordert wurden.
Für Mihailo Čađenović wurde eine Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten gefordert.
Für Kristina Hristić wurde die Verhängung einer Bewährungsstrafe vorgeschlagen.
In der Anklageschrift heißt es, dass die kriminelle Organisation am Tag der Parlamentswahlen am 16. Oktober 2016 mit Hilfe der Demokratischen Front mit der montenegrinischen Polizei in Konflikt geraten und gewaltsam die Versammlung von Montenegro besetzt sowie den damaligen Premierminister von Montenegro, Milo Đukanović, entführt und getötet haben sollte.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten sabotierten Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













