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Das Gericht von Bosnien und Herzegowina wird morgen das erstinstanzliche Urteil gegen Husein Bosnić wegen Organisation und Anstiftung zur Ausreise bosnisch-herzegowinischer Bürger zu ausländischen Schlachtfeldern verkünden, schreibt die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Der informelle Führer der Salafisten in Bosnien und Herzegowina, Husein Bosnić, sagte zuvor, dass er niemanden jemals aufgefordert habe, nach Syrien in die Schlacht zu ziehen, und dass die Videos seiner Vorträge im Internetkanal YouTube nicht von ihm, sondern von jemand anderem hochgeladen worden seien, und dass er sich nicht schuldig fühle für den Tod mehrerer junger Männer aus Bosnien und Herzegowina, die auf ausländischen Schlachtfeldern gefallen seien.
Die Eltern der jungen Männer, die zu den syrischen Schlachtfeldern gezogen waren, sagten vor dem Gericht von Bosnien und Herzegowina aus, dass es offensichtlich sei, dass sich das Verhalten ihrer Kinder geändert habe, nachdem sie begonnen hätten, Versammlungen zu besuchen, bei denen Bosnić Vorträge über den Islam hielt.
Bosnić wurde im September 2014 bei der Polizeiaktion "Damaskus" verhaftet und bekannte sich sofort vor dem Richter nicht schuldig der ihm vorgeworfenen Taten. Die Urteilsverkündung ist für 13 Uhr angesetzt, schreibt Patria.
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