
(Patria) - Der Direktor des Gedenkstättenkomplexes Srebrenica, Emir Suljagić, kommentierte die Entscheidung Ungarns, gegen die Resolution zu Srebrenica in der UN-Generalversammlung zu stimmen, die heute vom ungarischen Außenminister Peter Szijjártó in Begleitung des Präsidenten der Republika Srpska, Milorad Dodik, bekannt gegeben wurde.
Suljagić betont, dass die Haltung Ungarns besorgniserregend ist und nicht ignoriert werden kann. Er erinnerte daran, dass die Resolution darauf abzielt, das Gedenken an die Tausenden von Opfern des Völkermords in Srebrenica zu ehren.
„Indem Ungarn dagegen stimmt, schließt es sich den Kräften der Leugnung und des Revisionismus an und untergräbt die internationalen Bemühungen, diese Tragödie anzuerkennen und daraus zu lernen. Diese Entscheidung ist kein Einzelfall, sondern ein Spiegelbild der langjährigen rechten Haltungen und der Politik des ungarischen Premierministers Viktor Orbán. Orbáns Ablehnung der Resolution zu Srebrenica kann als Teil eines breiteren Musters der Ablehnung des internationalen Konsenses in Fragen der Menschenrechte betrachtet werden“, betont Suljagić.
Er fügt hinzu, dass die Weigerung Ungarns, den Völkermord anzuerkennen, eine gefährliche Botschaft aussendet, dass historische Wahrheiten aus politischen Gründen leicht ignoriert werden können.
Bei der Verurteilung der Abstimmung Ungarns ist es entscheidend, die Bedeutung des Gedenkens und der Ehrung der Opfer von Srebrenica hervorzuheben.
„Die Anerkennung des Völkermords ist ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass sich solche Gräueltaten niemals wiederholen. Die Entscheidung Ungarns ist eine deutliche Erinnerung an die anhaltende Notwendigkeit, sich entschieden gegen die Leugnung und die politischen Kräfte, die sie aufrechterhalten, zu stellen“, schließt Suljagić.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













