Studenten der Fakultät für Elektrotechnik entwickeln die App „Hitni smještaj“

Patria
AutorPatria
02:00
Podijeli:
Studenten der Fakultät für Elektrotechnik entwickeln die App „Hitni smještaj“

Bei den Überschwemmungen, die Bosnien und Herzegowina heimsuchten, verloren mindestens 10.000 Familien ihr Zuhause. Laut vorläufigen Ergebnissen der Volkszählung gibt es in Bosnien und Herzegowina mehr als 450.000 leerstehende Wohnungen. Angesichts dieser Daten hat Ajdin Kahrović, Student der Fakultät für Elektrotechnik in Sarajevo, zusammen mit seinem Kollegen Faris Čakarić, eine Webanwendung entwickelt, die Bürger dazu anregen soll, überschüssigen Wohnraum mit anderen zu teilen, schreibt die Nachrichtenagentur Patria.

Darüber hinaus strebt die Webanwendung danach, eine zentrale Anlaufstelle für die Sammlung von Informationen über alle verfügbaren Wohnräume für von Überschwemmungen vertriebene Personen zu werden.

  • Wir glauben, dass es aus dieser Zahl möglich ist, 10.000 Wohnungen zu finden, die bewohnbar sind oder mit minimalem Aufwand in diesen Zustand gebracht werden können. Es bedarf lediglich der Solidarität der Eigentümer, ihren überschüssigen Wohnraum (Wohnung, Stockwerk eines Hauses, Wochenendhaus usw.) vorübergehend vertriebenen Personen zur Verfügung zu stellen – sagt Kahrović.

Die Webanwendung befindet sich unter der Adresse: http://hitnismjestaj.etf.ba/ und wird von Assistenten der Fakultät für Elektrotechnik unterstützt. Die Anwendung ermöglicht die einfache Erfassung verfügbarer Unterkünfte mit grundlegenden Daten zur Wohneinheit und Kontaktdaten des Eigentümers und ermöglicht dann die einfache Suche nach Unterkünften über eine Google Maps-Integration in die Webanwendung.

- In der Zwischenzeit arbeiten an der Fakultät für Elektrotechnik, der kompetentesten IT-Institution in Bosnien und Herzegowina, Professoren, Assistenten und Studenten an der Entwicklung einer Krisensoftware, d. h. einer Plattform, die die Arbeit, den Ressourceneinsatz, die Nutzung der Logistik, die Beschäftigung von Freiwilligen usw. aller humanitären Organisationen und Institutionen in Krisensituationen koordinieren soll. Die Software basiert auf der Sahana EDEN-Software und kann hier eingesehen werden: http://eden.etf.unsa.ba/. Die Webanwendung „HitniSmještaj“ wird mit dieser Software integriert, indem sie Daten aus dieser Software übernimmt – erklärt Kahrović.

Komentari (0)

Prijavite se za komentiranje

Prijava

Jos nema komentara. Budite prvi!

Minuta

Sve →

Iz drugih kategorija