
(Patria) - Vor dem Gebäude der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina versammelten sich mehrere hundert Unternehmer aus der FBiH, aufgrund der Entscheidung der Regierung der FBiH über einen Mindestlohn von 1.000 KM, ohne jegliche Maßnahmen zur Entlastung der Wirtschaft. Die Entscheidung tritt am 1. Januar in Kraft. Der Verkehr in dieser Straße ist ebenfalls blockiert. Inhaber von Handwerksbetrieben und Unternehmen kamen aus Sarajevo, Zenica, Gračanica, Kalesija...
Die Arbeitgeber betonen, dass es für sie kein Problem sei, den Arbeitnehmern 1.000 KM Lohn zu zahlen, aber dass sich auch die Regierung von einem Teil der Beiträge hätte trennen sollen. Bei einem Lohn von 1.000 KM beträgt die Gesamtbelastung für den Arbeitgeber 1.740 KM.
Im Gebäude der Regierung der FBiH findet heute auch eine Sitzung des Wirtschafts- und Sozialrates statt, nach der bekannt sein wird, welche Maßnahmen die Regierung zur Unterstützung der Arbeitgeber vorgeschlagen hat.
Im Haushaltsentwurf der FBiH für 2025 sind Subventionen für kleine und mittlere Unternehmen in Höhe von 100 Millionen KM für einen Teil der Beiträge vorgesehen. Die ersten Auszahlungen sollen jedoch erst Anfang April erfolgen, wie auf der Pressekonferenz der Regierung der FBiH am 8. Januar angekündigt wurde.
Derzeit gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Regierung eine Maßnahme zur Senkung der Beiträge auf den Mindestlohn ergreifen wird, und eine Steuerreform wird erst für Anfang 2026 erwartet.

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