
(Patria) - NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich in einem Interview mit dem Fernsehsender France24 unter anderem auch zu den Ereignissen im Kosovo und in der gesamten Region geäußert.
Dem Kosovo und Serbien rief er dazu auf, sich von Äußerungen und Schritten fernzuhalten, die zu Konflikten beitragen könnten, und forderte sie auf, eine Eskalation der Auseinandersetzungen nicht zuzulassen.
„Die NATO ist sehr auf die Frage des Kosovo sowie des Westbalkans fokussiert. Wir haben eine lange Geschichte, wir haben geholfen, zwei ethnische Kriege zu beenden, zuerst in Bosnien und Herzegowina und später im Kosovo. Unsere Truppen sind dort immer noch präsent, durch die NATO-Truppen, also die KFOR, die fast 4.000 Angehörige zählt und ein Schlüsselfaktor für die Stabilisierung der Region und der Situation ist“, erklärte Stoltenberg.
„Unsere Truppen sind bereit, fähig und wachsam. Sie beobachten die Situation sehr genau. Die NATO-Truppen und die EU arbeiten eng zusammen, und meine Botschaft an alle Seiten ist, sich von einer Rhetorik fernzuhalten, die zur
Eskalation des Konflikts beiträgt, und zu helfen, die Spannungen abzubauen“, sagte der NATO-Generalsekretär.
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