
Welche Rolle spielt Dragan Čović beim Bau von Mini-Wasserkraftwerken an der Neretva? Sehen Sie, wer das gesamte Projekt leitet. Ein gewisser Dragan Milićević?! Prüfen Sie, ob dieser Dragan Milićević der Ehemann der föderalen Finanzministerin Jelka Milićević ist, der rechten Hand von Čović. Kann dieser Milićević dieses Millionenprojekt allein leiten? Natürlich nicht. Die Politik steht definitiv hinter dem Bau der schändlichen Mini-Wasserkraftwerke in Mostar.
Die HDZ bricht dieses Projekt über den Rücken der Bürger. Mit Hilfe der Koalitionspartner. Sie sehen darin nur enormen Profit. Niemand kann sie dabei aufhalten. Dies ist eine Niederlage der Demokratie – behaupten sie im Gespräch mit der Agentur Patria aus der Koordination der Mostarer Vereinigungen.
Die Regierung des Kantons Herzegowina-Neretva hat einen Teil der Neretva unter Konzession gestellt, an dem im Juni der Bau von Mini-Wasserkraftwerken beginnen soll. Zuerst werden die Mini-Wasserkraftwerke Buna 1 und Buna 2 gebaut. Danach Dutzende ähnlicher Mini-Wasserkraftwerke in diesem Gebiet. Die ersten Mini-Wasserkraftwerke sollen an der Mündung der Buna in die Neretva gebaut werden.
Die Konzession für den Bau hat die Regierung des Kantons Herzegowina-Neretva der Firma „Hercegovina građevinsko zanatstvo d.o.o.“ Mostar erteilt. Die Projekte im Namen dieser Firma leitet Dragan Milićević.
- Beginnt der Bau dieser Mini-Wasserkraftwerke, wird die gesamte Mündung der Buna in die Neretva zerstört – behaupten Mostarer Umweltschützer gegenüber Patria.
- Dieses Gebiet ist gesetzlich geschützt. Es handelt sich um eine Mündung, die als Laichplatz für mehrere Fischarten bekannt ist, und dort ist das Bauen nicht erlaubt. Die Politik demonstriert jetzt definitiv ihre Macht – behaupten sie aus der Koordination der Vereinigungen.
Tausende Mostarer versuchen seit Monaten, die Zerstörung eines der schönsten Abschnitte der Neretva zu stoppen. Mehr als 20 Mostarer Vereinigungen haben ihre Stimme gegen den Bau erhoben, doch die Politik war bisher stärker als sie.

Die Mostarer glauben, dass sie nur die SBB-Ministerin für Umwelt und Tourismus der Föderation Bosnien und Herzegowina, Edita Đapo, retten kann. Wenn sie dem Investor keine Umweltgenehmigung erteilt, wird die Mündung der Buna in die Neretva gerettet. Das touristische Juwel bleibt unberührt.
Leider kommen in den letzten Tagen schlechte Nachrichten aus Mostar. Alles deutet darauf hin, dass Đapo unter dem Druck der guten Beziehungen zwischen den Führern von SBB und HDZ BiH, Fahrudin Radončić und Dragan Čović, den Investoren eine Umweltgenehmigung erteilen wird. Oder sie hat diese Genehmigung bereits erteilt. Alles ist noch geheim. Đapo möchte nicht über diesen Fall sprechen. Dem Journalisten von Patria sagte sie, sie erinnere sich nicht an diesen Fall und müsse die Dienststellen kontaktieren, um dies zu überprüfen. Danach ging sie jedoch nicht mehr ans Telefon.
- Beginnt der Bau dieser Mini-Wasserkraftwerke, muss sich definitiv die Staatsanwaltschaft einschalten – fordern sie aus der Koordination.
Der Projektleiter Dragan Milićević versuchte der Öffentlichkeit zu erklären, dass die Schönheiten der Neretva außen vor bleiben sollten. Neue Investitionen würden auch neue Arbeitsplätze bringen und den Haushalt von Mostar füllen.
Und ob Milićevićs Geschichte aufrichtig ist. Aus der Koordination behaupten sie, dass dies eine völlige Täuschung der Bürger sei. Mini-Wasserkraftwerke sind automatisiert. Jedes von ihnen wird nur einen Arbeitsplatz schaffen. Auch das Geld aus der Konzession ist vernachlässigbar. Nur etwa 20.000 oder 30.000 KM pro Jahr. Auf der anderen Seite würde der Investor jährlich mindestens eine Million KM aus dem Verkauf von elektrischer Energie einnehmen, schreibt Patria.
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