Sto dana do početka Eura u Njemačkoj

Patria
AutorPatria
15:11
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Sto dana do početka Eura u Njemačkoj

(Patria) - In genau 100 Tagen beginnt in Deutschland die Fußball-Europameisterschaft, schreibt Deutsche Welle.

Die Gastgeber hoffen auf ein neues "Sommermärchen". Wie laufen die Vorbereitungen? Wie ist die Stimmung in Deutschland? Was ist mit dem Sicherheitsaspekt während des Turniers?

Welche Teams nehmen teil?

Heute sind es genau 100 Tage bis zum Beginn der Fußball-Europameisterschaft. Derzeit sind die Namen von 21 der 24 teilnehmenden Mannschaften an dem Turnier in Deutschland bekannt.

Die Gastgeber haben sich automatisch qualifiziert. Zwanzig Mannschaften haben sich im Rahmen der Qualifikationsgruppen die Teilnahme gesichert.

Und bald werden wir nach den Play-offs auch die verbleibenden teilnehmenden Länder erfahren. Zwölf Nationalmannschaften kämpfen um eines der drei "Tickets" für Deutschland – Polen, Estland, Wales, Finnland, Bosnien und Herzegowina, Israel, Island, Ukraine, Georgien, Luxemburg, Griechenland und Kasachstan.

Ende März werden drei Mini-Turniere ausgetragen, bei denen über die letzten drei qualifizierten Mannschaften für die Euro 2024 entschieden wird.

Wettbewerbsformat

Das Format der Europameisterschaft 2024 ist identisch mit dem Format der Europameisterschaft 2020. Die Teams werden also in sechs Gruppen (jeweils vier Mannschaften) aufgeteilt.

Die beiden Gruppensieger und die vier besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Die Spiele werden in zehn deutschen Stadien ausgetragen. Sie beginnen um 15, 18 und 21 Uhr mitteleuropäischer Zeit (UTC+2).

Die Meisterschaft eröffnen Deutschland und Schottland am 14. Juni in München. Das Finale findet genau einen Monat später im Olympiastadion in Berlin statt.


Sicherheit größte Sorge

Die Euro 2024 in Deutschland findet in politisch sehr schwierigen Zeiten statt. Deshalb räumte auch UEFA-Präsident Aleksander Čeferin in einem Interview mit der englischen Zeitung Telegraph ein, dass für ihn "die Frage der Sicherheit die größte Sorge" sei.

Der Slowene habe sich, wie er sagte, bereits zweimal mit der deutschen Bundesinnenministerin Nancy Faeser getroffen und sei sicher, dass am Ende mit Unterstützung der deutschen Behörden, die "sehr entschlossen sind, uns zu helfen", alles in Ordnung sein werde.

Das Sicherheitskonzept des Turniers wurde im Januar auf dem Nationalen Koordinationsausschuss für die EM 2024 vorgestellt – und fand breite Unterstützung.

Die Staatssekretärin im deutschen Innenministerium, Juliane Seifert, sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass die Frage der Sicherheit des Turniers für das Innenministerium und die Bundesregierung Priorität haben werde.

- Uns ist klar, dass wir in sehr herausfordernden Zeiten leben, besonders wenn wir den Krieg Russlands gegen die Ukraine betrachten, oder wenn wir den Krieg in Gaza sehen, oder wenn wir einige neue Herausforderungen sehen, zum Beispiel Cyberangriffe – fügte Seifert hinzu.

Beim DFB scheint man die Situation deutlich entspannter einzuschätzen.

- Ich wünsche mir, dass diese Europameisterschaft eine positive Wirkung hat, besonders in den Köpfen der Menschen. Was die Sicherheit betrifft, kann ich allen sagen, dass sich niemand darum sorgen muss – erklärte DFB-Direktor Andreas Rettig gegenüber der Agentur SID.

Eine mögliche Qualifikation Israels oder der Ukraine für die EM 2024 könnte jedoch zu einer spürbaren Intensivierung der Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland führen.

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