
(Patria) - Anwohner mehrerer Dörfer in der Region Ugljevik versammelten sich heute vor dem Gebäude der Gemeindevertretung von Ugljevik und äußerten ihre Unzufriedenheit über Bergbauarbeiten, die angeblich ihr Eigentum ernsthaft bedrohen und ein normales Leben unmöglich machen.
Während einer Ansprache an die Medien vor dem Gemeindegebäude kam es laut BN Television auch zu einem verbalen Konflikt zwischen einem Teil der Anwohner und dem amtierenden Direktor von RiTE Ugljevik, Žarko Novaković, und anschließend mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Petar Radovanović.
Wie die Versammelten angeben, haben die Bergbauarbeiten zu Erdrutschen, der Unterbrechung lokaler Straßen, häufigen Strom- und Wasserausfällen geführt, wodurch einzelne Haushalte praktisch abgeschnitten wurden. Das Leben unter solchen Bedingungen sei unerträglich geworden, so die Anwohner, was sie dazu veranlasst habe, auf die Straße zu gehen und eine sofortige Reaktion der zuständigen Institutionen zu fordern.
Nach Angaben der Anwohner bedrohen die Bergbauarbeiten direkt ihre Häuser, Grundstücke und die Infrastruktur, während der Enteignungsprozess nicht rechtzeitig durchgeführt wurde. Viele seien, wie sie sagen, bereits gezwungen gewesen, ihre Häuser zu verlassen, ohne eine Entschädigung erhalten zu haben. Deshalb fordern sie eine sofortige Enteignung, die Gewährleistung grundlegender Lebensbedingungen sowie die Feststellung der strafrechtlichen Verantwortung für den entstandenen Schaden.
Die Versammelten forderten auch die Beteiligung der Regierung der Republika Srpska an der Lösung des Problems und betonten, dass der Staat Verantwortung übernehmen müsse.
„Wenn es Geld für die Hochbrücke und Casinos gibt, muss es auch für Ugljevik Geld geben“, erklärten die Anwohner.
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