
(Patria) - Staus sind an den Grenzübergängen nichts Neues. Besonders nicht zu dieser Jahreszeit, wenn man bedenkt, dass Weihnachten und Neujahr bevorstehen und zahlreiche Bürger, die in westeuropäischen Ländern leben, die bevorstehenden Feiertage in ihrer Heimat verbringen möchten.
Der Kanton Una-Sana (USK) hat vielleicht die größte Diaspora im ganzen Land.
Am Grenzübergang Maljevac bei Velika Kladuša ist die Hauptwelle in der Nacht vorbeigezogen, als man bis zu mehreren Stunden auf die Grenzüberquerung warten musste. Die Kolonnen waren kilometerlang.
Heute ist die Situation einigermaßen besser. Fahrer sagen, dass sie nicht länger als anderthalb Stunden warten. Sie erwarten jedoch, dass die Lage im Laufe des Tages schwieriger wird.
Neben dem Grenzübergang Maljevac werden auch an anderen Grenzübergängen Staus verzeichnet.
Heute Morgen teilte der BIHAMK mit, dass die Grenzübergänge von Dvor nach Novi grad, sowie Gradiška und Gradina am stärksten belastet seien.
Die kroatische Polizei teilte mit, dass es gestern auch solche gab, die, um die Grenze schneller zu überqueren, die Kolonne unerlaubt überholten.
Damit gefährdeten sie bzw. konnten sie sowohl ihre eigene Sicherheit als auch die Sicherheit anderer Fahrer gefährden.
Sie zahlten eine Geldstrafe in Höhe von 390 Euro, der Führerschein wurde ihnen entzogen und sie wurden ans Ende der Kolonne zurückgeschickt.
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