
Der Weltverband der Diaspora von Bosnien und Herzegowina verurteilt erneut den verbalen und physischen Angriff auf den serbischen Premierminister Aleksandar Vučić im Gedenkzentrum in Potočari, berichtet die Nachrichtenagentur Patria.
- Leider hat die Weltöffentlichkeit, obwohl bereits acht Tage seit dem Vorfall vergangen sind, noch immer keine Details erfahren, wer hinter dieser unzivilisierten Tat steckt, die vor allem die Opfer des Völkermords in Srebrenica, ihre Familien und den gesamten Staat Bosnien und Herzegowina beschmutzt hat. Der Weltverband der Diaspora von Bosnien und Herzegowina fordert die zuständigen staatlichen Institutionen auf, mit dem „Herumstochern“ über die Medien und den Fragen „wer, warum und wie“ aufzuhören, sondern als ernsthafter Staat eine gründliche Untersuchung durchzuführen und alle diejenigen vor Gericht zu stellen, die mit ihrer unverantwortlichen Geste die Beisetzung der Opfer des Völkermords entweiht haben.
Diese Untersuchung ist dringend erforderlich, um so schnell wie möglich das politische Taktieren einzelner politischer Akteure zu verhindern, die diesen Vorfall mit Premierminister Vučić nutzen wollen, um den Völkermord in Srebrenica zu verharmlosen, den vor zwei Jahrzehnten serbische Kräfte unter dem Kommando der wegen Kriegsverbrechen angeklagten Mladić und Karadžić an den Bosniaken dieser UN-Schutzzone verübt haben, heißt es in der Erklärung.
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