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Der Vorsitz der Demokratischen Front hat auf seiner Sitzung am Donnerstag den Kantonalausschüssen im Kanton Herzegowina-Neretva und im Mittelbosnischen Kanton volle Unterstützung bei den Verhandlungen über die Regierungsbildung zugesichert, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria.
Auf der Sitzung wurde einstimmig beschlossen, dass die DF-Abgeordneten in den Kantonsparlamenten eine Minderheitsregierung nicht unterstützen werden, d.h. sie werden die Wahl einer Exekutive, die aus SDA und HDZ besteht, weder im HNK noch im SBK befürworten.
Der Vorsitz unterstützte zudem die Entscheidung der Minister aus den Reihen der DF in der Regierung der Föderation BiH, nicht für die vorläufige Ernennung von Dragan Lukač zum Direktor der Föderalen Polizeiverwaltung zu stimmen. Der Vorsitz hält diese Entscheidung für fragwürdig, da sie dem geltenden Gesetz über innere Angelegenheiten sowie der Entscheidung des parlamentarischen Sicherheitsausschusses widerspricht.
Darüber hinaus bedauerte der Vorsitz, dass diese Entscheidung durch brutales Überstimmen unserer Minister seitens des Blocks SDA-HDZ getroffen wurde, und möchte erneut auf die Schädlichkeit der Einführung von Überstimmungen als Mechanismus in der Arbeit der Regierung hinweisen.
Schließlich befasste sich der Vorsitz der DF mit den Ankündigungen der SNSD zur Verabschiedung einer Resolution über eine „unabhängige und freie RS“ und kam zu dem Schluss, dass es sich um lächerliche Versuche dieser Partei und von Milorad Dodik handelt, die Aufmerksamkeit vom wirtschaftlichen Niedergang der Entität abzulenken, für den diese Partei und er persönlich verantwortlich sind.
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