
(Patria) - Die Regierung des Kantons Sarajevo hat die Schulden gegenüber mehr als 1.000 jungen Menschen, die Anspruch auf eine Subvention für den Kauf der ersten Immobilie im Rahmen des öffentlichen Aufrufs vom November 2023 hatten, noch nicht beglichen.
Die letzte Information, die Premierminister Nihad Uk vom Kanton Sarajevo vorstellte, besagt, dass das Parlament des Kantons Sarajevo ein Sondergesetz verabschieden wird, das die Auszahlung der Differenz der Subventionen bis zu einem Betrag von 10.000 KM ermöglicht. Das bedeutet, dass allen Antragstellern die Differenz von 5.200 KM ausgezahlt wird.
Wir erinnern daran, dass den jungen Menschen im Januar 2024 jeweils 4.816 KM ausgezahlt wurden, obwohl der öffentliche Aufruf bis zu 12.000 KM vorsah. Aufgrund der Kriterien, die bei diesem öffentlichen Aufruf geändert wurden, erfüllten mehr als 1.000 Antragsteller die Bedingungen, sodass der Betrag von 5,5 Millionen KM nicht ausreichte, um den versprochenen Betrag zu erhalten. Seit der Durchführung dieses Projekts ist dies der geringste ausgezahlte Betrag.
Die fast zweijährige Hängepartie hat noch kein endgültiges Ergebnis, da das Gesetz noch nicht in das parlamentarische Verfahren eingebracht wurde. Es ist Urlaubszeit, und das Parlament des Kantons Sarajevo wird wahrscheinlich nicht im August stattfinden, sodass das Gesetz wahrscheinlich erst auf der Tagesordnung der September-Sitzung stehen wird.
Die Facebook-Gruppe „Hiperprivilegovana kasta“ (Hyperprivilegierte Kaste) gab bekannt, dass ihnen der Gesetzesentwurf nicht bekannt sei, noch was genau darin steht und wie die Rechte der jungen Menschen behandelt werden.
„In der Zwischenzeit kommt die Zeit der kollektiven Urlaube, was bedeutet, dass die nächste Parlamentssitzung erst im September stattfinden kann, und danach folgt ein langwieriger Prozess: Gesetzesentwurf, öffentliche Anhörung, Vorschlag, Verabschiedung… Wir rufen zur Vorsicht und Wachsamkeit auf. Junge Menschen verdienen ein klares, transparentes und effizientes Verfahren – keine neuen Verzögerungen und Gesetzeslösungen ohne Einsicht in deren Inhalt“, heißt es in der Mitteilung.
Für die Auszahlung der Differenz der Subventionen sind mehr als 5,5 Millionen KM erforderlich, und angesichts der finanziellen Situation, die Finanzminister Afan Kalamujić auf der letzten Sitzung vorstellte, ist klar, dass im Haushalt des Kantons Sarajevo Geld fehlt.
Übrigens gab es weder für 2024 noch für 2025 einen öffentlichen Aufruf, und die Regierung des Kantons Sarajevo hat bereits früher angekündigt, diese Art von Subventionen einzustellen.
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