
(Patria) - Zum ersten Mal seit fünf Jahren hat Japan nicht mehr den mächtigsten Pass der Welt.
In der neuen globalen Rangliste belegt Singapur den ersten Platz, dessen Bürger 192 Länder visumfrei besuchen können.
Deutschland, Italien und Spanien sind auf den zweiten Platz vorgerückt, mit visumfreiem Zugang zu 190 Reisezielen.
Japan ist auf den dritten Platz zurückgefallen – einen Platz, den es mit sechs anderen Nationen teilt: Österreich, Finnland, Frankreich, Luxemburg, Südkorea und Schweden. Staatsbürger dieser Länder können 189 Reiseziele ohne vorheriges Visum besuchen, schreibt Daily Mail.
Die USA hingegen setzen ihr nun schon seit einem Jahrzehnt andauerndes Abrutschen im Index fort und sind um zwei weitere Plätze auf den achten Platz gefallen, mit Zugang zu 184 Ländern ohne Visum.
Das Vereinigte Königreich und die USA belegten 2014 gemeinsam den ersten Platz im Index, befinden sich seither jedoch auf einem langen Abwärtstrend.
Bosnien und Herzegowina befindet sich auf der Liste auf Platz 47 mit visumfreiem Zugang zu 118 Ländern.
Von den Ländern der Region liegt Slowenien auf Platz 9 (mit visumfreiem Zugang zu 183 Ländern), Kroatien auf Platz 14 (175), Serbien auf Platz 34 (137), Nordmazedonien auf Platz 43 (125), Montenegro auf Platz 44 (124), Albanien auf Platz 48 (117) und Kosovo auf Platz 94 (42).
Afghanistan bleibt mit einem visumfreien Zugang von nur 27 Ländern am Ende der Liste festgenagelt, davor liegen Irak (29) und Syrien (30) – dies sind zugleich die drei schwächsten Pässe der Welt, berichtet Dnevnik.hr.
Die Rangliste wurde vom Henley Passport Index erstellt, der auf exklusiven Daten der International Air Transport Association basiert und analysiert, in wie viele Länder ein Passinhaber einreisen kann, ohne zuvor ein Visum zu beschaffen.
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