
(Patria) - Der Kantonalausschuss Sarajevo der Unabhängigen Gewerkschaft der Grundbildung und -erziehung der Föderation Bosnien und Herzegowina hat der Regierung des Kantons Sarajevo und der Ministerin für Grundbildung und -erziehung Naida Hota Muminović einen Antrag auf Aufnahme von Verhandlungen über Gehaltserhöhungen für Beschäftigte in der Vorschulerziehung und Grundbildung im Kanton Sarajevo übermittelt.
Im Folgenden übermitteln wir den Antrag:
„Ein Anstieg des vom Föderalen Statistikamt gemessenen Verbraucherpreisindex um mehr als 5 % bedeutet automatisch die Verpflichtung der Sozialpartner, gemäß Artikel 56 des Tarifvertrags einvernehmlich eine Gehaltserhöhung für die Beschäftigten zu vereinbaren. Laut offiziellen Daten des Föderalen Statistikamtes steigen die Verbraucherpreise (Jahresinflation) im Jahr 2026 kontinuierlich an, was sich direkt und täglich auf die Lebenshaltungskosten der Beschäftigten und ihrer Familien auswirkt, und zwar wie folgt:
- Im Januar stiegen die Preise um 3,5 % (Jahresinflation);
- Im Februar stiegen die Preise um 3,1 % (Jahresinflation);
- Im März stiegen die Preise um 5,2 % (Jahresinflation);
- Im April stiegen die Preise um hohe 6,6 % (Jahresinflation).
In diesem Zusammenhang fordern wir die Aufnahme von Verhandlungen über Gehaltserhöhungen für Beschäftigte in den Bereichen Vorschulerziehung und Grundbildung im Kanton Sarajevo“, heißt es in dem Antrag, der vom Vorsitzenden des Kantonalausschusses Sarajevo, Saudin Sivro, unterzeichnet ist.
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