Gewerkschaft der Handelsangestellten bei Protesten am 18. Mai: Wir geben den arbeitsfreien Sonntag nicht her!

Patria
AutorPatria
14:00
Podijeli:
Gewerkschaft der Handelsangestellten bei Protesten am 18. Mai: Wir geben den arbeitsfreien Sonntag nicht her!

(Patria) - Die Gewerkschaft der Handelsangestellten STBiH reagiert auf die Initiative, die von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Handel eingereicht wurde, und organisiert über die sozialen Netzwerke der STBiH eine Protestkundgebung am Sonntag, den 18. Mai, um 12 Uhr. Der Protest findet im Park vor dem Gebäude des Gewerkschaftshauses in Skenderija statt.

Dieser Protest ist die Antwort der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf die Ankündigungen zur Änderung von Artikel 18 des Gesetzes über den Binnenhandel der Föderation Bosnien und Herzegowina und die Einführung einer bestimmten Anzahl von Arbeitssonntagen.

„Empört über den Mangel an Verständnis, beunruhigt durch den ständigen Druck der letzten fünf Monate seit Verabschiedung des Gesetzes sowie besorgt, dass sie ihre freien Tage an Sonntagen und Feiertagen verlieren könnten, haben die in der STBiH organisierten, aber auch die nicht organisierten Arbeitnehmer die Gelegenheit gesucht, ihre Ablehnung der angekündigten Änderungen zum Ausdruck zu bringen, sowie die Möglichkeit, ihren Protest zu bekunden und ihre künftigen Aktionen in diesem Sinne anzukündigen.

Die Arbeitnehmer im Handel sind bereits 25 Sonntage frei. Sie sind zum ersten Mal seit 30 Jahren an Feiertagen frei und wollen dieses Recht nicht verlieren. Sie wollen auch sagen, dass es keine Entschädigung gibt, die für sie einen angemessenen Ausgleich für die erneute Sonntagsarbeit darstellen würde. Sie werden am Sonntag gemeinsam der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina, den Abgeordneten im Parlament der Föderation Bosnien und Herzegowina, aber auch den Analysten und Kapitaleignern, insbesondere den Einkaufszentren in der gesamten Föderation Bosnien und Herzegowina, zurufen: ‚Wir geben den Sonntag nicht her!‘

Wir rufen alle interessierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, ihre Familienangehörigen, Bürgerinnen und Bürger, die mit den Arbeitnehmern im Handel solidarisch sind, sowie die Medien auf, durch ihre Anwesenheit die Arbeitnehmer bei der Darstellung ihrer Ansichten und Wünsche zu unterstützen, die in den letzten Monaten im öffentlichen Diskurs über das Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit stets vernachlässigt wurden“, heißt es in der Mitteilung der Gewerkschaft.

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