
(Patria) - Mehr als 500 LKW aus allen Teilen Bosnien und Herzegowinas werden heute an einer symbolischen Protestfahrt durch Sarajevo teilnehmen, organisiert vom Konsortium Logistik BiH.
Diese Parade stellt einen einzigartigen Appell des Straßentransportsektors dar, der, wie die Organisatoren sagen, nicht länger ignoriert werden möchte.
Unter dem Motto „Genug ist genug!“ wird der Konvoi von insgesamt 543 Fahrzeugeinheiten aus verschiedenen Teilen des Landes starten – von der Una bis zur Drina, von den Ufern der Save bis nach Herzegowina.
Zu den Sammelpunkten gehören Städte wie Srebrenik, Bijeljina, Zvornik, Živinice, Doboj Jug, Bileća, Mostar, Banja Luka, Teslić und Vitez.
Aus Gründen der Verkehrssicherheit ist die Teilnehmerzahl bewusst begrenzt, und die Ankunft der Fahrzeuge am vereinbarten Ort – der Standstreifen bei der Siedlung Bačići an der Autobahn A1 (Richtung Sarajevo) – ist zwischen 11:00 und 12:00 Uhr geplant.
Der Konvoi wird die Route Stupska petlja – Bulevar Meše Selimovića – Trg Bosne i Hercegovine befahren, wo eine symbolische Wendung stattfinden wird, wonach die Fahrzeuge Sarajevo verlassen werden.
Wie das Konsortium mitteilt, senden die Route selbst und die symbolische „Wende“ am Platz von Bosnien und Herzegowina klare Botschaften – genug Bürokratie, die die Entwicklung des Sektors bremst, genug Spaltung – es ist Zeit für Einheit und Wahrheit.
„Dies ist kein Protest gegen die Bürger von Sarajevo, sondern ein Appell für eine gemeinsame Zukunft. Der Straßentransport ist der Blutkreislauf der Wirtschaft. Im Sektor arbeiten mehr als 47.000 Menschen, und wir wollen nicht, dass sie gezwungen werden, das Land zu verlassen“, erklärten die Organisatoren.
Das Konsortium bedankte sich besonders beim Ministerium für innere Angelegenheiten des Kantons Sarajevo für die professionelle Zusammenarbeit und operative Unterstützung bei der Organisation einer sicheren und würdigen Veranstaltung.
Die Bürger von Sarajevo werden um Verständnis gebeten, mit dem Hinweis, dass die Parade friedlich, würdevoll, ohne Provokationen und politische Botschaften verläuft.
Wir erinnern daran, dass die Transportunternehmer und Logistikunternehmen bereits letzte Woche eine Protestfahrt durch Sarajevo für den 21. April angekündigt hatten, als Reaktion auf langjährige Probleme, die den Straßentransportsektor belasten.
Zu den wichtigsten Herausforderungen, die sie hervorheben, gehören übermäßige Bürokratie, inkonsistente gesetzliche Vorschriften sowie der kontinuierliche Anstieg der Betriebskosten – Faktoren, die laut ihren Angaben zu ernsthaften finanziellen Verlusten führen und das Geschäft erschweren.
Sollten die zuständigen Behörden keine konkreten Lösungen anbieten, wurde eine radikalere Maßnahme angekündigt – das sogenannte französische Modell der Blockade, geplant für den 28. April.
Dieses Modell sieht eine vollständige Einstellung des Straßenverkehrs im ganzen Land vor, und die Organisatoren betonen klar, dass die Verantwortung für eine solche Situation beim Ministerium für Außenhandel und Wirtschaftsbeziehungen, dem zuständigen Minister Staša Košarac, sowie dem Direktor der Direktion für indirekte Steuern BiH Zoran Tegeltija liegen wird.
Eines der zentralen Probleme, das die Transportunternehmer hervorheben, ist die sogenannte 90/180-Regel, die die Anzahl der Aufenthaltstage in den Ländern der Europäischen Union begrenzt.
Obwohl die Fahrer im Transit sind, gilt dieselbe Regel auch für sie, was die Arbeit und die Planung internationaler Transportrouten zusätzlich erschwert.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten sabotierten Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













