
(Patria) - Die Sozialdemokratische Partei von Bosnien und Herzegowina betrachtet die Ausfälle von Milorad Dodik und die Beleidigungen, die er gegen das Mitglied des Präsidiums von Bosnien und Herzegowina und den Vizepräsidenten der SDP BiH, Denis Bećirović, richtet, als Beweis für die Sinnlosigkeit und den primitivsten Populismus der Politik, die er und die SNSD verfolgen.
"Denis Bećirović hat keine einzige Beleidigung gegen Milorad Dodik persönlich geäußert, sondern Behauptungen und Argumente vorgebracht, die auf die offensichtliche Verfassungswidrigkeit und Destruktivität der Politik hinweisen, die von der SNSD und Milorad Dodik verfolgt wird.
Im Gegensatz zu ihm lenkt Milorad Dodik weiterhin von Fakten ab, die ihm nicht zugutekommen, und versucht, die Politik auf primitive Streitereien und Beleidigungen zu reduzieren.
Milorad Dodik, aber auch Aleksandar Vučić, müssen die unbestreitbare Tatsache akzeptieren, dass Bosnien und Herzegowina ein souveräner Staat ist.
Der Staat Serbien muss partnerschaftliche Beziehungen mit dem Staat Bosnien und Herzegowina aufbauen, in dem die Entitäten als untergeordnete Verwaltungseinheiten mit ihrem eigenen verfassungsmäßigen Status existieren. Dabei ist zu betonen, dass weder Bosnien und Herzegowina aus zwei Entitäten besteht noch die drei Völker darin irgendeinen Exklusivismus genießen.
Die Verfassung von Bosnien und Herzegowina und das Dayton-Abkommen sind in dieser Hinsicht vollkommen klar und legen die volle Kontinuität der Staatlichkeit fest. Der Staat besteht seit der Annahme des Dayton-Abkommens aus zwei Entitäten als untergeordneten Verwaltungseinheiten, die kein souveränes Recht besitzen.
Je früher Dodik, Vučić und ihre Anhänger diese Tatsache akzeptieren, desto eher werden Bosnien und Herzegowina und all seine Bürger auf dem Weg zu euro-atlantischen Integrationen voranschreiten, was auch die Verpflichtung unseres Landes ist.
Jeder Bürger dieses reichen Landes hat ein volles Recht auf ein besseres Leben innerhalb moderner Bündnisse und Organisationen der entwickelten, demokratischen euro-atlantischen Welt.
Niemand hat das Recht, den Bürgern für seine eigenen geringen Interessen und seinen Populismus Sicherheit, Entwicklung und wirtschaftliches Wohlergehen vorzuenthalten, das unser ressourcenreicher Staat seinen Menschen bieten kann, wenn wir uns alle den realen Bedürfnissen der Menschen widmen und nicht dem ziellosen Polittum, das dem Machterhalt privilegierter Einzelpersonen und Gruppen dient", heißt es in der Erklärung.
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