
(Patria) - Die SDA fordert die zuständigen Staatsanwaltschaften auf, umgehend eine Untersuchung einzuleiten und alle Details im Zusammenhang mit der Entscheidung der FBiH-Regierung zur Begünstigung privater Banken und dem dem Haushalt der Föderation Bosnien und Herzegowina zugefügten Schaden zu prüfen.
„Die Tatsache, dass die Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina Forderungen aus langfristigen Krediten an Elektroprivreda BiH, Elektroprivreda HZ HB, Ceste FBiH und den Kanton Sarajevo in Höhe von über 100 Millionen KM an die Privatbanken Bosna Bank International d.d., Union banka d.d. Sarajevo und Unicredit bank d.d. Mostar mit einem Rabatt von über 20 Prozent verkauft hat, deutet auf zwei eigennützige Motive hin.
Das erste ist das Stopfen von Haushaltslöchern, wobei sich die Führung der FBiH-Regierung wie verantwortungslose Erben verhält, die Familienvermögen unter Wert verkaufen, um auf irgendeine Weise an Geld zu kommen.
Das zweite Motiv – das die Staatsanwaltschaft angesichts des Gesamtbetrags der Mittel und der Beträge, die die Banken verdienen werden, besonders untersuchen sollte – weckt berechtigterweise den Verdacht auf Korruption.
Welches Motiv auch immer vorliegt, die Entscheidung, Forderungen in Höhe von über 100 Millionen KM zu verkaufen, und gleichzeitig den privaten Geschäftsbanken einen Gewinn von über 20 Prozent zu ermöglichen, ist offensichtlich schädlich für den Haushalt der Föderation Bosnien und Herzegowina, was ebenfalls eine Straftat darstellt“, heißt es in der Mitteilung der SDA.
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