
(Patria) - Der Gemeindevorstand der SDA verurteilt aufs Schärfste die neuesten und bisher brutalsten Beispiele einer diskriminierenden Politik, die Stjepan Bošković in Stolac gegen die Bosniaken betreibt.
Diesmal bricht sich seine Politik am Rücken der Kinder, da er sich weigert, die Mittel für deren Beförderung zu überweisen.
"Die Regierung der Herzegowina-Neretva-Kantons hat der Stadt Stolac rechtzeitig und ohne jegliche Kürzungen, im Vergleich zu den Vorjahren sogar mit einer leichten Erhöhung, die Mittel für den Schülertransport überwiesen. Was besonders beunruhigt, ist die Tatsache, dass die Einstellung des Transports ausschließlich Schüler bosniakischer Nationalität betrifft.
Wir fragen den ungerechtesten Bürgermeister in Bosnien und Herzegowina: Wie hat er eingeschätzt, dass die Mittel ausgerechnet für die Schule fehlen, die von Bosniaken besucht wird, wenn die Mittel von der Kantonsregierung generell für den Schülertransport überwiesen wurden? Eine solche Handlung ist nicht nur Diskriminierung, sondern auch eine grobe Verletzung grundlegender Menschenrechte, da es die Pflicht jeder Regierung ist, jedem Kind, unabhängig von seiner nationalen oder sonstigen Zugehörigkeit, das Recht auf Bildung unter sicheren und würdevollen Bedingungen zu gewährleisten. In diesem Sinne fordern wir den Bürgermeister auf, noch heute die Mittel für den Schülertransport zu überweisen.
Hiermit betonen wir auch, dass die Preise der Schülerfahrkarten für Kinder, die aus den umliegenden Dörfern nach Stolac kommen, wo die entfernteste Strecke 15 km beträgt, teurer sind als der Preis einer Schülerfahrkarte auf der Strecke Stolac–Mostar (36 km)", teilte die SDA Stolac mit.
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