
(Patria) - Der SDA-Klub im Gemeinderat von Stari Grad hat heute eine Initiative eingereicht, die darauf abzielt, eine Lösung für die angemessene Unterbringung der durch den Erdrutsch im Gebiet der örtlichen Gemeinschaft Širokača gefährdeten Familien zu finden.
"Die bisher angebotenen Unterbringungsoptionen wurden zu Recht abgelehnt, denn die kollektive Unterbringung im Gebiet der Gemeinde Novi Grad, die von den zuständigen Stellen angeboten wurde, ist nicht akzeptabel und verletzt die Würde unserer Mitbürger, deren Häuser während der Aggression gegen unsere Stadt und unser Heimatland die erste Verteidigungslinie waren.
Daher fordern wir mit dieser Initiative die zuständigen Stellen in der Gemeinde Stari Grad auf, zur Lösung dieses Problems, in dem sich unsere Mitbürger befinden, die Wohnungen zur Verfügung zu stellen, über die die Gemeinde verfügt.
Gemeint sind hier in erster Linie die zehn Wohnungen, die in diesem Jahr hätten vergeben werden sollen, deren Vergabe jedoch bis zum Abschluss ihrer Renovierung verschoben wurde, aber auch andere Wohnungen, über die die Gemeinde verfügt, was eine Überprüfung auch bereits vergebener Wohnungen beinhaltet, bei denen seit Jahren der Verdacht auf bestimmte Missbräuche bei der Vergabe besteht.
Wir appellieren auf diesem Wege an die Kollegen im Gemeinderat, diese Initiative zu unterstützen. Vom Bürgermeister der Gemeinde Stari Grad fordern wir, dass er nach der Annahme der Initiative so schnell wie möglich mit deren Umsetzung beginnt, denn für die gefährdeten Familien läuft die Zeit unaufhaltsam davon", teilten sie von der SDA Stari Grad mit.
"Der Klub der SDA-Ratsmitglieder im Gemeinderat von Stari Grad reicht eine Initiative mit dem Ziel ein, die Wohnungsfrage der Familien aus dem Ortsteil Širokača, die durch einen Erdrutsch gefährdet sind, dringend zu lösen.
Wir betonen, dass die einzig akzeptable Lösung darin besteht, die Familien in Einzelwohnobjekte umzusiedeln, keinesfalls in kollektive Unterkünfte, und zwar ausschließlich im Gebiet der Gemeinde Stari Grad.
Daher reichen wir auf diesem Wege eine Initiative ein, dass die Gemeindewohnungen den am stärksten gefährdeten Familien zugeteilt werden.
Wir erinnern daran, dass im Juli die Wohnungskommission einberufen wurde, auf deren Tagesordnung die Vergabe von zehn Wohnungen im Eigentum der Gemeinde stand. Die Sitzung wurde jedoch bald mit der Begründung abgesagt, dass Renovierungsarbeiten an den Wohnungen erforderlich seien.
Wir sind der Ansicht, dass seitdem genügend Zeit vergangen ist, um die notwendigen Renovierungen durchzuführen, sodass die Wohnungen bezugsfertig und für die Unterbringung der am stärksten gefährdeten Familien aus dem durch den Erdrutsch gefährdeten Gebiet genutzt werden könnten.
Darüber hinaus sind die zuständigen Gemeindedienste und -gremien zu beauftragen, in kürzester Zeit eine vollständige Information darüber vorzulegen, über welche Wohnungen die Gemeinde verfügt.
Die Information ist in tabellarischer Form aller Gemeindewohnungen mit Adresse, Quadratmeterzahl, ihrem Zustand – ob sie bewohnbar oder verwüstet sind und wenn ja, zu welchem Prozentsatz – vorzulegen.
Die Forderung bezieht sich auf alle Wohnungen im Eigentum der Gemeinde, sowohl auf die freien als auch auf die vermieteten, um eine Überprüfung derselben zu ermöglichen, alles mit dem Ziel, einen möglichst großen Wohnungsbestand für die Unterbringung der durch den Erdrutsch gefährdeten Familien bereitzustellen.
Angesichts der Ernsthaftigkeit der Situation appellieren wir an Sie, diese Initiative in kürzester Frist umzusetzen, unter Berücksichtigung der Sicherheit und Würde der gefährdeten Familien", heißt es in der eingereichten Initiative.
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