
(Patria) - Islamophobe Äußerungen von Milorad Dodik in Ost-Sarajevo, in denen er Bosniaken beleidigt und demütigt, veranschaulichen am besten seine destruktive chauvinistische Politik, die seit Jahren Krisen und Stillstand in Bosnien und Herzegowina hervorbringt, teilte die SDA heute mit.
Eine solche Rhetorik, so die Partei, sei ein identisches Propaganda-Muster, das in den neunziger Jahren als Einleitung zur Aggression gegen Bosnien und Herzegowina diente.
„Dodiks Aussagen sind Teil einer breiteren Kampagne von Beamten des Entitäten Republika Srpska, die seit langem versuchen, ein verzerrtes Bild zu zeichnen, dass in Bosnien und Herzegowina ein Konflikt zwischen Muslimen und Christen stattfindet und dass Bosniaken angeblich nach Dominanz streben.
Solche Narrative sind nichts anderes als der Versuch, die Politik der Krisen und Blockaden staatlicher Institutionen sowie die schwere Diskriminierung, die gegen Bosniaken in der Republika Srpska ausgeübt wird, zu rechtfertigen.
Es ist völlig klar, dass in Bosnien und Herzegowina kein religiöser oder ethnischer, sondern ein zivilisatorischer Konflikt zwischen denen stattfindet, die Frieden, Demokratie und Gleichheit aller Bürger vertreten, und denen, die primitive, exklusive und destruktive Politiken der Vergangenheit befürworten.
Dieser Auftritt bestätigt einmal mehr die völlige Rechtfertigung der Forderungen nach konsequenter Umsetzung des Urteils des Gerichts von Bosnien und Herzegowina und der Entfernung von Milorad Dodik aus der Position des Präsidenten der SNSD.
Sein politisches Handeln zeigt deutlich, dass er keine andere Politik führen kann als eine, die BIH unaufhörlich in neue Krisen stürzt und die Republika Srpska in einen wirtschaftlichen und demografischen Kollaps treibt“, so die SDA.
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