
(Patria) - Der Deutsche Bundestag plante anlässlich des 30. Jahrestages des Völkermords von Srebrenica, eine Resolution zum Völkermord in Srebrenica zu verabschieden.
Der Hohe Repräsentant Christian Schmidt wurde jedoch direkt aktiv und warnte deutsche Beamte, dass ein solcher Schritt zu einer "Eskalation der Spannungen" in Bosnien und Herzegowina führen würde.
Dies gab der Politikwissenschaftler Jasmin Mujanović auf seiner Plattform X bekannt.
Die Idee war, dass der Inhalt der Resolution auf der Resolution zum Völkermord in Srebrenica basieren sollte, die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.
Es gab den politischen Willen, dies zu tun, da Deutschland selbst einer der Initiatoren der in den UN verabschiedeten Resolution war.
Der Hohe Repräsentant hatte mehrfach ausdrücklich erklärt, dass dies keine gute Idee sei und die Krise in Bosnien und Herzegowina weiter vertiefen würde.
Seine Rolle war entscheidend, um den Prozess zu stoppen, bevor der Resolutionsentwurf überhaupt geschrieben wurde, erfuhr Istraga.ba.
Wir erinnern daran, dass die Resolution zum Völkermord in Srebrenica im Mai 2024 von der UN-Generalversammlung verabschiedet wurde.
Mit der Resolution wurde der 11. Juli zum Internationalen Tag des Gedenkens an den Völkermord in Srebrenica erklärt. Ziel der Resolution ist es, die Wiederholung von Völkermord und Revisionismus zu verhindern.
Außerdem fordert sie alle UN-Mitgliedstaaten auf, die gerichtlich festgestellten Fakten über den Völkermord in ihre Bildungsprogramme aufzunehmen.
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