
(Patria) - Der Hohe Repräsentant für Bosnien und Herzegowina, Christian Schmidt, hat ein konstruktives informelles Treffen mit Friedrich Merz, dem designierten Bundeskanzler Deutschlands, abgehalten.
Das Gespräch konzentrierte sich auf die aktuelle politische und sicherheitspolitische Lage in Bosnien und Herzegowina sowie auf die breiteren Entwicklungen auf dem Westbalkan, heißt es in einer Mitteilung des OHR auf der Social-Media-Plattform X.
Die Gesprächspartner teilen die gemeinsame langjährige Ansicht, dass transatlantische Beziehungen und europäische Integration weiterhin von großer Bedeutung sind.
Der Hohe Repräsentant wies auf die jüngsten Herausforderungen für die Stabilität und Funktionsfähigkeit der staatlichen Institutionen hin, die von der Regierungskoalition in der Republika Srpska ausgehen, und bekräftigte erneut die Bedeutung der Einhaltung des Dayton-Friedensabkommens und der Wahrung der Integrität der staatlichen Institutionen.
Der Hohe Repräsentant betonte die Notwendigkeit eines kontinuierlichen internationalen Engagements zur Unterstützung von Reformen und demokratischer Konsolidierung.
„Obwohl das Treffen eher auf zukünftige Zusammenarbeit ausgerichtet und informeller Natur war, kann man davon ausgehen, dass die neue deutsche Regierung unter der Führung von Merz eng mit der breiteren internationalen Gemeinschaft, einschließlich des Büros des Hohen Repräsentanten, zusammenarbeiten wird, um Frieden, Stabilität und Fortschritt in Bosnien und Herzegowina zu gewährleisten“, sagte Schmidt.
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