Treffen der Trojka und der HDZ heute in Mostar

Patria
AutorPatria
04:57
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Treffen der Trojka und der HDZ heute in Mostar

(Patria) - In Mostar ist für heute, beginnend um 13:00 Uhr, ein Treffen der Vertreter der Trojka-Parteien und der HDZ angesetzt.

Es wird erwartet, dass neben der aktuellen politischen und sicherheitspolitischen Lage in BiH auch der Status der SNSD in der Regierungskoalition auf staatlicher Ebene im Fokus stehen wird.

Der Vorsitzende der HDZ, Dragan Čović, erklärte vor dem heutigen Treffen, dass er erwarte, dass die aktuelle politische Situation erörtert und die Partnerschaften bestätigt werden.

- Ich möchte, dass wir sehen, wie wir diese Situation lösen und weitermachen können, wir dürfen nicht zu lange stillstehen - sagte Čović.

Er betonte, dass ihn die Entscheidungen der Nationalversammlung der Republika Srpska "beschäftigt" hätten.

- Und wir dürfen uns nicht mit uns selbst beschäftigen, darin liegt die Essenz. Ich bin überzeugt, dass wir morgen sehr klar die nächsten Schritte in Bezug auf die Frage der Entitäten und in Bezug auf Bosnien und Herzegowina aufzeigen werden - sagte Čović gestern.

- Wir müssen alles tun, um diese Bestrebungen zu vereiteln, die den europäischen Weg verlangsamen und die Institutionen funktionsunfähig machen wollen. Wir müssen alles in Frieden lösen, das heißt, wir müssen Frieden sichern.

Niemand hat das Recht, irgendeinen Einwohner von BiH in irgendeiner Weise sicherheitspolitischen Herausforderungen auszusetzen. Niemand hat das Recht, den europäischen Weg zu gefährden, denn wenn das geschieht, sind wir uns nicht bewusst, was die Partner aus Europa in den nächsten sechs Monaten mit uns machen werden.

Einige haben wir mühsam gewonnen. Wir müssen diese beiden Gesetze verabschieden, einen Verhandlungsführer für die EU wählen und den Haushalt verabschieden - sagte Čović.

Auf die Bemerkung, dass die Trojka erklärt habe, sie kämen, um zu sehen, auf wessen Seite er stehe, antwortete Čović:

"Weder die Trojka noch irgendjemand anderes muss etwas sehen. Wir stehen auf unserer Seite. Auf der Seite aller Einwohner von BiH, des kroatischen Volkes und der Heimat BiH. Wem es gefällt, dem gefällt es, wem es nicht gefällt, der kann es anders sehen".

Abschließend stellte er fest, dass die erste Frage die verfassungsmäßige Gleichberechtigung und das Wahlgesetz von BiH sei.

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