
(Patria) - In den Räumlichkeiten der Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina fand ein Treffen statt, an dem
Delegationen der „Troika“-Parteien unter der Leitung ihrer Vorsitzenden, Botschafter der Länder des Friedensimplementierungsrates (PIK) in Bosnien und Herzegowina sowie der Leiter der Delegation der Europäischen Union in Bosnien und Herzegowina teilnahmen.
Auf dem Treffen wurde die aktuelle politische Situation in Bosnien und Herzegowina erörtert, mit Schwerpunkt auf dem Dialog zwischen in- und ausländischen Akteuren zur Überwindung politischer, wirtschaftlicher und sicherheitspolitischer Herausforderungen.
Die Delegation der „Troika“-Parteien vertrat den einheitlichen Standpunkt, dass mit internationalem Engagement eine Chance besteht, die aktuelle Krise zu überwinden, wobei der euro-atlantische Weg Bosnien und Herzegowinas unbestritten ist. Die Vertreter der „Troika“ informierten die Botschafter auch über die Bemühungen zur Stabilisierung der politischen Verhältnisse und nannten die roten Linien, unter die sie bei weiteren Prozessen auf allen Ebenen nicht gehen werden.
Die Botschafter der PIK-Länder bekräftigten ihre Haltung der ungeteilten Unterstützung für die Souveränität des Staates BiH, den Schutz seiner Integrität und betonten den positiven Aspekt der Eröffnung von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union.
Alle anti-daytonschen und verfassungswidrigen Aktivitäten, die die politischen Verhältnisse im Land und in der Region destabilisieren, wurden zurückgewiesen. Die Botschafter betonten, dass jede Gefährdung der verfassungsmäßigen Ordnung von BIH nicht ohne Reaktion bleiben wird und dass sie die Bereitschaft der „Troika“ zur Führung einer Dialogpolitik schätzen.
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