
Um 15 Uhr findet in den Räumlichkeiten der SDP ein Treffen der Delegationen von SDP, DF und SBB statt, und zwar zum Thema Gesetz über Wahlkreise und die Anzahl der Mandate im Parlament der FBiH.
Damir Bećirović von DF sagte gestern nach den Geschehnissen im Parlament von Bosnien und Herzegowina und der Tatsache, dass der Wahlgesetzvorschlag der HDZ auf der Tagesordnung der Sitzung stehen sollte, der aber auf deren Initiative hin abgesagt wurde, dass ihm nicht klar sei, warum sich die HDZ so verhalte.
- Wir wissen, dass es auch Bemühungen der internationalen Gemeinschaft und Treffen in Bezug auf das Wahlgesetz gibt. Ein solches Gespräch wird es auch diesmal geben – sagte Bećirović.
Wir erinnern daran, dass SDP und DF zuvor den Gesetzesvorschlag über Wahlkreise und die Anzahl der Mandate im Parlament der Föderation Bosnien und Herzegowina (PFBiH) vorgestellt haben.
Dieser Gesetzesvorschlag ist maximal mit der Verfassung von Bosnien und Herzegowina, der Verfassung der Föderation Bosnien und Herzegowina und dem Wahlgesetz von Bosnien und Herzegowina abgestimmt.
Das Gesetz besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil regelt die Wahlkreise und die Anzahl der Mandate in den Wahlkreisen für das Repräsentantenhaus der PFBiH, im Einklang mit den demokratischen Prinzipien des Wahlwerts und der Gleichheit der Bürger bei der Ausübung des Rechts, ihre Vertreter zu gleichen Bedingungen zu wählen. Dies ist eine gesetzliche Verpflichtung des Parlaments der Föderation Bosnien und Herzegowina, die sich aus dem Wahlgesetz von Bosnien und Herzegowina ergibt und die seit 15 Jahren nicht erfüllt wurde, was zur Diskriminierung der Bürger der FBiH führt.
Der zweite Teil des Gesetzes regelt die Anzahl und Struktur der Delegierten des Hauses der Völker im Einklang mit der Verfassung der Föderation Bosnien und Herzegowina und den Grundsätzen, die in der Entscheidung des Verfassungsgerichts von Bosnien und Herzegowina auf Antrag von Božo Ljubić enthalten sind. Mit der Entscheidung wurde festgestellt, dass die zwingende Bestimmung des Wahlgesetzes geändert werden muss, damit jeder konstitutive Volksstamm einen Sitz in den kantonalen Versammlungen erhält. Die Verfassung der Föderation Bosnien und Herzegowina schreibt klar vor, dass jeder konstitutive Volksstamm aus jedem Kanton mindestens einen Sitz erhält, sofern mindestens ein solcher Abgeordneter im Gesetzgebungsorgan dieses Kantons vorhanden ist.
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