
(Patria) - Die Anhörung des Außenministers von Bosnien und Herzegowina, Elmedin Konaković, vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses der Parlamentarischen Versammlung von Bosnien und Herzegowina hat begonnen, nachdem der Westbalkan-Gipfel abgesagt wurde, der am 5. Dezember 2024 in Neum hätte stattfinden sollen.
Der Gipfel wurde abgesagt, nachdem eine der Firmen, die für die Organisation der Veranstaltung ausgewählt worden war, Beschwerde eingelegt hatte. Der Auftrag war an die Firma "Mindset" vergeben worden, deren Eigentümer die Tochter eines Freundes des Außenministers von Bosnien und Herzegowina, Gordan Memija, ist.
Die Entscheidung über die öffentliche Anhörung wurde auf der 23. Sitzung des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses der PSBiH am 17. Dezember 2024 getroffen und basiert auf Artikel 10 des Gesetzes über die parlamentarische Kontrolle und der Geschäftsordnung des Repräsentantenhauses.
Die Vorsitzende des Ministerrates hätte ebenfalls angehört werden sollen, teilte dem Ausschuss jedoch am Morgen mit, dass sie nicht kommen werde. Der Ausschuss kann deshalb die Frage der Verantwortlichkeit aufwerfen.
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