
Eine Monografie über Kriegsvergewaltigung und sexuelle Misshandlung während der Aggression gegen Bosnien und Herzegowina wurde heute in der Gazi-Husrev-beg-Bibliothek in Sarajevo vorgestellt, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Die Vorsitzende des Vereins „Frau – Opfer des Krieges“ Bakira Hasečić sagte, dass die Opfer von Vergewaltigungen auch 20 Jahre nach dem Ende der Schrecken des Krieges keine ausreichende Unterstützung durch den Staat erhalten. In Bosnien und Herzegowina, wie auch in anderen Ländern des Balkans, ist die Haltung, dass neben dem Völkermord in Srebrenica die Verbrechen der Vergewaltigung die schwersten Verbrechen sind, die während der serbischen Aggression gegen Bosnien und Herzegowina begangen wurden, immer noch nicht akzeptiert.
Auf der Vorstellung wurde auch gesagt, dass die Monografie all jenen Vergewaltigungsopfern gewidmet ist, die den Mut gefunden haben, sich zu erheben und für Gerechtigkeit und Wahrheit zu kämpfen, schreibt NAP.
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