
(Patria) - Die Föderale Regierung von FBiH orientiert sich offensichtlich am alten Volksspruch „Geld zu Geld, Laus zum Bettler“, meint der Abgeordnete der Volkseuropäischen Union (NES) BiH im Parlament von FBiH, Sandi Salkić.
Salkić führt an, dass drei aktuelle Fälle davon zeugen.
„Die Föderale Regierung hat nämlich beschlossen, allen Budgetnutzern eine Hilfe von 2.520 Mark auszuzahlen. Der Beschluss wurde ohne Verzögerung gefasst, und Geld für diesen Zweck war natürlich reichlich vorhanden.
Das sind, erinnern wir uns, Tausende von Beamten, deren Gehälter nicht verspätet sind und die weit mehr verdienen als Arbeiter im realen Sektor. Dort gibt es keinen Mindestlohn. Für andere, Nicht-Budgetnutzer, Arbeiter im realen Sektor, gibt es keine solche Eile und auch kein Geld.
Von dem pompös angekündigten Mindestlohn von 1.000 KM ab dem ersten Januar ist offensichtlich nichts zu sehen. Für sie gibt es keinerlei Hilfe.
Wahrscheinlich hat sich die Föderale Regierung am Sketch aus 'Nadrealisti' orientiert – die Bergleute haben einen Zug, und wir drängen uns zu zweit in Taxis.
Und die dritte Maßnahme – die Preisbindung für 40 Produkte – auf die die Ärmsten sehnsüchtig gewartet haben, hat sich als nichts anderes als ein Marketing-Gag oder eine Marketing-Betrugsmasche erwiesen.
Sie binden die Preise für bestimmte, in der Regel minderwertigste Produkte auf Niveaus, die auch vorher im Rahmen von Sonderangeboten so viel kosteten wie jetzt – nach der Preisbindung. Eventuelle Verluste werden sie wahrscheinlich auf allen anderen Produkten wieder hereinholen.
Arme Leute, ihr seid auch der Föderalen Regierung eine Last“, schrieb Salkić in den sozialen Medien.
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