
(Patria) - Ramiz Salkić, Vizepräsident des bosnisch-serbischen Entitets RS, traf sich heute, am 30. Januar 2019, mit Botschafterin Mariannna Berecz, Leiterin des Regionalbüros des Hohen Vertreters (OHR) in Banja Luka.
Die Teilnehmer des Treffens sprachen über die aktuelle Situation der Bosniaken im bosnisch-serbischen Entitets RS und die langjährigen Probleme, mit denen sie konfrontiert sind. Vizepräsident Salkić betonte die Bedeutung einer aktiveren Rolle des OHR bei der Lösung von Problemen, insbesondere in Bezug auf die bosnische Sprache, die Beschäftigung im öffentlichen Sektor, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie Probleme wie die verfassungswidrige Geschäftsordnung des Verfassungsgerichts der RS.
„Ich fordere das OHR auf, gemäß dem ihm von der internationalen Gemeinschaft übertragenen Mandat zu handeln. Wir erwarten, dass das OHR den Bürgern Bosnien und Herzegowinas beim Aufbau einer Gesellschaft gleicher Rechte und gleicher Chancen auf dem gesamten Staatsgebiet hilft.
Leider gibt es heute starke politische Kräfte in Bosnien und Herzegowina, die gegen den Aufbau einer Gesellschaft gleicher Chancen für alle Bürger sind. Diese Kräfte wollen den Zustand beibehalten, in dem ein Volk gegenüber den anderen beiden Völkern eine privilegierte Stellung einnimmt, was nicht mit dem Daytoner Friedensabkommen vereinbar ist. Die Rolle des OHR besteht darin, solche schädlichen Tendenzen zu stoppen und zu ändern“, sagte Salkić nach dem Treffen.
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