MIT IH IST EINFACHER Krešić lobt die Trojka, die HDZ homogenisiert Kroaten und baut ein Monopol auf!

Patria
AutorPatria
19:03
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MIT IH IST EINFACHER Krešić lobt die Trojka, die HDZ homogenisiert Kroaten und baut ein Monopol auf!

Geschrieben von: Amina Čorbo-Zećo

Obwohl noch nicht bekannt ist, wer der Kandidat der HDZ BiH für das Präsidium von Bosnien und Herzegowina sein wird, zeigt die Analyse von der Partei nahestehenden Medien deutlich, dass die HDZ und Dragan Čović unter dem Deckmantel „analytischer“ Texte tatsächlich Wähler mobilisieren und den politischen Raum unter ihrer Kontrolle vereinheitlichen wollen.

Der heute in der Večernji list veröffentlichte Text gibt einen klaren Einblick, wie die HDZ den politischen Raum der Kroaten in Bosnien und Herzegowina wahrnimmt und gestaltet. Obwohl formal die Sprache der „Gemeinschaft“ und der „kroatischen Freiheit“ verwendet wird, zeigt der Inhalt eine klare Neigung zur HDZ und Dragan Čović, während politische Gegner, einschließlich der oppositionellen „Fünfergruppe“ und des Kandidaten Slaven Kovačević, als Bedrohung dargestellt werden.

Erstens normalisiert der Text offen politischen Handel und die Aufteilung von Funktionen und verwendet Begriffe wie „Marktplatz“, „Aktiermodell“ und „Kuchen“. Anstatt den politischen Prozess durch demokratischen Pluralismus darzustellen, wird er auf die mathematische Verteilung von Positionen und Prozentanteilen der Stimmen reduziert. Dadurch wird das Vertrauen der Wähler zu einem Mittel strategischer Kalkulation und nicht zu einer legitimen Grundlage für politische Vertretung.

Zweitens räumt der Autor ein, dass die Zusammenarbeit der HDZ mit der sogenannten Trojka „segensreiche“ Effekte hatte, vor allem durch die Erleichterung von Entscheidungen und die Reduzierung von Spannungen in den Beziehungen zwischen Kroaten und Bosniaken. Obwohl dies als positiver Aspekt dargestellt wird, ist problematisch, dass der Erfolg ausschließlich durch die Brille der Interessen der HDZ und nicht durch das breitere gesellschaftliche Interesse gemessen wird. Politik ohne Widerstand wird als Ideal dargestellt, was die demokratische Konfrontation und den Pluralismus einschränkt.

Drittens konstruiert der Text Slaven Kovačević als latente Gefahr und als Projekt großbosniakischer Hegemonie, wodurch die Person dehumanisiert und zu einem Symbol einer angeblichen Bedrohung wird. Eine solche Rhetorik antizipiert ein legitimes Wahlergebnis und stigmatisiert jedes Ergebnis, das nicht zugunsten der HDZ ausfällt, und festigt damit die ethnischen Spaltungen und verringert den Raum für politischen Pluralismus.

Viertens bedeutet die Betonung der „legitimen Vertretung“ im Text tatsächlich das Monopol der HDZ über den kroatischen politischen Raum. Die oppositionelle „Fünfergruppe“ wird erwähnt, aber nur, um implizit zu sagen, dass ihre Kandidaten kein Recht auf eine reale Konkurrenz haben. Der Pluralismus innerhalb des kroatischen Korpus wird im Voraus delegitimiert.

Kurz gesagt, es ist nicht problematisch, dass die HDZ ihre politischen Ziele erreichen will oder dass die Angst vor Überstimmung besteht. Problematisch ist, dass der politische Prozess durch Angst, Hegemonie und ethnische Monopole dargestellt wird. Der Text räumt ein, dass Politik „einfacher“ ist, wenn die HDZ sie kontrolliert, aber dramatisiert jedes andere Szenario. Anstatt eine offene Debatte und Pluralismus zu fördern, wählt der Autor die Strategie der politischen Mobilisierung und des Handels, wobei die Legitimität der Wähler und Wahlen auf parteipolitische Mathematik reduziert werden.

Es ist kein Zufall, dass der Autor Zoran Krešić ist, der die Trojka lobt, wenn es ihm passt, gerade deshalb ist es wichtig, eine solche Politik kritisch zu verfolgen. Was Krešić lobt, mag der HDZ dienen, schwächt aber langfristig den Staat Bosnien und Herzegowina und die demokratischen Prozesse darin.

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