
(Patria) - Der Premierminister des Una-Sana-Kantons, Mustafa Ružnić (NES), hat ein Schreiben an den Ministerrat von BiH und den kroatischen Innenminister Davor Božinović bezüglich der Schließung des Grenzübergangs Hadžin Potok – Bogovolja für den internationalen Personenverkehr gerichtet.
„Ich wende mich an Sie anlässlich der neuesten Informationen, die wir über die Medien erhalten haben und die sich auf die Schließung des ständigen Grenzübergangs Hadžin Potok – Bogovolja für den internationalen Personenverkehr beziehen. Da an der Entscheidung über die Schließung des genannten Grenzübergangs die Institutionen des Una-Sana-Kantons nicht beteiligt waren und wir uns der Tatsache bewusst sind, dass die Zeit der Sommerferien näher rückt und eine erhöhte Anzahl von Ankünften von Staatsbürgern Bosnien und Herzegowinas erwartet wird, die in den Ländern der Europäischen Union leben und arbeiten, ist das Vorgehen und der Vorschlag des Beschlusses der Gemischten Kommission zur Überwachung der Umsetzung des Abkommens zwischen Bosnien und Herzegowina und der Republik Kroatien über Grenzübergänge, den ständigen Grenzübergang für den internationalen Personenverkehr Hadžin Potok – Bogovolja aufzuheben, unklar.
Ebenso sind die Behörden und die Bürger des Una-Sana-Kantons besonders daran interessiert, auf welchen Kriterien die Arbeit der Gemischten Kommission zur Überwachung der Umsetzung des Abkommens zwischen Bosnien und Herzegowina und der Republik Kroatien über Grenzübergänge basierte, da für den internationalen Personenverkehr die Grenzübergänge Duži-Imotica, Čitluk – Jovića Most, Drinovci – Sebišna geöffnet werden, während der Grenzübergang Hadžin Potok – Bogovolja aufgehoben wird.
In Anbetracht des Vorstehenden fordern wir, dass Sie sich mit Ihrer Autorität in die Aktivitäten einschalten, den Antrag prüfen und unverzüglich das Verfahren zur Verabschiedung eines Beschlusses einleiten, mit dem der internationale Personenverkehr über den Grenzübergang Hadžin Potok – Bogovolja genehmigt wird, was auch die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen verhindern würde, die durch die Entstehung großer Staus an den Grenzübergängen Izačić und Maljevac zu erwarten sind, was sicherlich im gemeinsamen Interesse aller, insbesondere der Bürger des Una-Sana-Kantons, liegt“, führte Ružnić in dem Schreiben aus. 
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