Republika Srpska hat eine illegale Regierung unter Premierminister Savo Minić erhalten

Patria
AutorPatria
22:25
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Republika Srpska hat eine illegale Regierung unter Premierminister Savo Minić erhalten

(Patria) - Die Nationalversammlung der Republika Srpska hat heute Abend auf einer Sondersitzung in Banja Luka die neue Regierung der Republika Srpska unter der Leitung von Premierminister Savo Minić gewählt.

Für die Wahl der neuen Regierung stimmten 50 Abgeordnete, während einer dagegen war.

Die neue Entitätsregierung hat keine legale Grundlage, da das Mandat Minić am 23. August von Milorad Dodik erteilt wurde, dem wenige Tage zuvor durch Entscheidung der Zentralen Wahlkommission (CIK) von Bosnien und Herzegowina das Amt des Präsidenten der Republika Srpska entzogen worden war.



Gemäß der Verfassung des Entitätsstaates schlägt der Präsident der Republika Srpska der Nationalversammlung einen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten vor.

Nach dem Urteil des Gerichts von Bosnien und Herzegowina und der Entscheidung der CIK von Bosnien und Herzegowina ist die Republika Srpska ohne Präsidenten, da weder Gesetze noch die Verfassung des Staates und des Entitätsstaates vorsehen, wer dieses Amt übernimmt, falls es vakant wird.

Die neue illegale Regierung der Republika Srpska wird aus folgenden Kadern bestehen:

‣ Finanzministerin Zora Vidović;
‣ Innenminister Željko Budimir;
‣ Minister für wissenschaftliche und technologische Entwicklung und Hochschulbildung Siniša Karan;
‣ Verkehrsminister Zoran Stevanović;
‣ Minister für Energie und Bergbau Petar Đokić;
‣ Minister für Gesundheit und sozialen Schutz Alen Šeranić;
‣ Minister für europäische Integration und internationale Zusammenarbeit Zlatan Klokić;
‣ Minister für Bildung und Kultur Borivoje Golubović;
‣ Minister für Raumplanung, Bauwesen und Umweltschutz Bojan Vipotnik;
‣ Minister für Wirtschaft und Unternehmen Vojin Mitrović;
‣ Ministerin für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft Anđelka Kuzmić;
‣ Minister für Handel und Tourismus Denis Šulić;
‣ Justizminister Goran Selak;
‣ Minister für Arbeit und Kriegsopferfürsorge Danijel Egić;
‣ Ministerin für Verwaltung und lokale Selbstverwaltung Senka Јujić; und
‣ Ministerin für Familie, Jugend und Sport Selma Čabrić.

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