Romeo Franz zu Besuch in Sarajevo, um für Versöhnung zu werben

Patria
AutorPatria
11:16
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Romeo Franz zu Besuch in Sarajevo, um für Versöhnung zu werben

(Patria) - Die derzeitigen Sezessionsversuche in Bosnien und Herzegowina und die neue Dynamik der ethnischen Segregation sind äußerst besorgniserregend. Die sezessionistischen Bestrebungen von Herrn Dodik in der Republika Srpska sind ein klarer Verstoß gegen das Dayton-Friedensabkommen. Dennoch hat die europäische Diplomatie scharfe Kritik oder Sanktionen gegen die Führung der bosnischen Serben vermieden. Der Europaabgeordnete Romeo Franz ist überzeugt, dass die EU und ihre nationalen Regierungen mit allen notwendigen Mitteln verhindern müssen, dass sich die Ereignisse der Vergangenheit wiederholen und die Situation zu einem gewaltsamen Konflikt in der Region eskaliert.

Romeo Franz wird in seiner Funktion als Vorsitzender der Delegation des Europäischen Parlaments für die Beziehungen zu Bosnien und Herzegowina zusammen mit dem Europaabgeordneten Thomas Waitz, Mitglied der Delegation und Co-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei, zu Besuch in Sarajevo sein. Sie werden ihre politischen Amtskollegen des nationalen Parlaments, Mitglieder der bosnischen Staatspräsidentschaft und Vertreter der Zivilgesellschaft treffen. Während der Schwerpunkt der Gespräche auf den Möglichkeiten der EU liegen wird, die Überwindung der aktuellen Staatskrise zu unterstützen, werden die beiden Mitglieder der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament auch politische Reformen zur Stärkung der Rechtsstaatlichkeit und zur Verbesserung der Umwelt- und Sozialstandards im Land erörtern.

Die Europaabgeordneten Romeo Franz und Thomas Waitz erklären vor ihrem Besuch:

„Unser Besuch in Sarajevo kommt zu einer Zeit besorgniserregender sezessionistischer Tendenzen der Republika Srpska. Die Stabilität und der Frieden in der Region sind gefährdet. Mit unserem Besuch wollen wir Solidarität mit den Akteuren in der bosnischen Gesellschaft zeigen, die derzeit die Vision eines inklusiven, demokratischen und multiethnischen Landes verteidigen. Große Teile Bosnien und Herzegowinas wünschen sich Stabilität und eine Zukunft in der EU. Wir müssen ihre demokratischen Ansprüche mit allen notwendigen Mitteln verteidigen!“

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