
(Patria) - Der zweitägige Europäische Judo-Pokal für Senioren Sarajevo 2025 endete heute in der Hauptstadt unseres Landes.
Auch der zweite Wettkampftag bot äußerst interessante und spannende Kämpfe, und dass alle Besucher dieses prestigeträchtigen internationalen Wettbewerbs, dessen technischer Organisator der Judoverband Bosnien und Herzegowinas ist, hochwertige Darbietungen genießen konnten, deuteten die ersten Vorrundenkämpfe an.
Der zweite Wettkampftag, der mehr als 300 Judoka aus 30 Ländern anzog, war den Frauen in den Gewichtsklassen -48, -52 und -57 kg sowie den Männern in den Klassen -81, -90, -100 und +100 kg vorbehalten.
Den bemerkenswertesten Auftritt unter den Nationalkämpfern Bosnien und Herzegowinas hatte Toni Miletić – vier Siege aus fünf Kämpfen reichten für die Bronzemedaille, die er durch einen Triumph gegen Vojin Mandić aus Serbien errang.
Die Chance, in der Klasse bis 90 kg um Gold zu kämpfen, verpasste Miletić durch eine Niederlage gegen den 18-jährigen Italiener Cristian Mincinesi, der im Finale gegen den Polen Derek Marczak unterlag.
- Ich wusste, dass die Konkurrenz stark sein würde, und ich denke, ich kann nach allem sagen, dass ich mich in meiner Einschätzung nicht geirrt habe. Es tut mir leid wegen dieses Halbfinalkampfes und der Niederlage, denn ich wollte unbedingt in meiner Stadt, vor meinem Publikum, Gold gewinnen.
Diesmal habe ich es nicht geschafft, aber es ist immer schön, auf dem Siegerpodest zu stehen – sagte der Nationalkämpfer Bosnien und Herzegowinas, Toni Miletić, nach der Medaillenzeremonie.
Am erfolgreichsten beim Europäischen Judo-Pokal für Senioren waren die Mitglieder des IJF-Teams mit drei Gold-, einer Silber- und drei Bronzemedaillen, während Italien mit zwei Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen den zweiten Platz belegte. Der dritte Platz ging an die Polen (zwei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen).
Bemerkenswert ist sicherlich auch die Tatsache, dass sich unter den 28 Kampfrichtern beim Europäischen Judo-Pokal für Senioren Sarajevo 2025 auch fünf Schiedsrichter aus Bosnien und Herzegowina mit dem Abzeichen der International Judo Federation (IJF) befanden. Unser Heimatland wurde vertreten durch Siniša Đukić, Admir Vražalica, Mladen Vuković, Danijela Mučibabić und Selma Sejdinović Hodžić.
Auch diesmal war die technische Organisation auf hohem Niveau, und dass die Europäische Judo-Union großes Vertrauen in den Judoverband Bosnien und Herzegowinas hat, bestätigt auch eine wichtige Nachricht aus Riga.
Unsere gefeierte bosnisch-herzegowinische Judoka Larisa Cerić übernahm nämlich die Flagge der EJU, nachdem die Europäischen Judo-Meisterschaften in Kata beendet waren, was bedeutet, dass unser Land Gastgeber der nächsten kontinentalen Meisterschaft sein wird.
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