Werbung auf Zagreber Bussen und Straßenbahnen wird bald der Vergangenheit angehören

Patria
AutorPatria
12:37
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Werbung auf Zagreber Bussen und Straßenbahnen wird bald der Vergangenheit angehören

(Patria) - Werbung auf Bussen und Straßenbahnen wird bald der Vergangenheit angehören, wir geben ihnen die blaue Farbe zurück. Es handelt sich hier um visuelle Verschmutzung und wir werden nicht zulassen, dass die Stadt zu einem Einkaufszentrum wird.

Dies kündigte gestern der Zagreber Bürgermeister Tomislav Tomašević an und fügte hinzu, dass sie bei der Übernahme der Macht in der Stadt Zagreb eine Reihe ungünstiger Verträge vorgefunden hätten, und dass der Vermittler zwischen Werbetreibenden und ZET ein privates Unternehmen gewesen sei, das diese Dienstleistung jährlich mit vier Millionen Kuna bezahlt habe.

Tomašević hatte bereits vor einem Jahr die Entfernung der Werbung aus den Straßenbahnen angekündigt, doch nun hat er den Entschluss gefasst und gesagt, dass auf den Straßenbahnen noch die in den nächsten drei Monaten vereinbarten Werbeanzeigen zu sehen sein werden, danach folgt die vollständige Entfernung.

Bekanntlich hatte das Unternehmen Info Media Group d.o.o. einen Vertrag mit ZET, dessen Direktor im Oktober letzten Jahres in der Tageszeitung Jutarnji list eine Klage für den Fall einer Vertragsauflösung angekündigt hatte.

In Zagreb herrscht im Bereich der öffentlichen Werbung übrigens völliges Chaos, und in der ganzen Stadt sind alle möglichen Formen von Außenwerbung zu sehen, die ohne Ordnung, Geschmack und offenbar auch ohne Regeln angebracht sind, schreibt Jutarnji list.

Aus welcher Perspektive man diesen Zustand auch betrachtet, so die Experten, von der Verkehrssicherheit über die Umweltverschmutzung bis hin zum visuellen Erscheinungsbild der Stadt, er ist chaotisch, und wir wollen gar nicht erst darauf eingehen, wie viel die Stadt Zagreb und ihr Unternehmen Zagreb plakat durch illegale Werbung verlieren.

Der Bürgermeister selbst hatte bereits im März die Entfernung illegal angebrachter Plakate angekündigt, was offenbar erst jetzt auf die Tagesordnung gekommen ist.

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