
(Patria) - Der Reisul-ulema der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina, Husein-ef. Kavazović, erklärte, dass das, was in Gaza geschieht, die Verantwortung der Muslime sei.
- Was in Gaza geschieht, ist unsere Verantwortung, die der Muslime. Es gibt keine Verantwortung für Gaza außerhalb von uns. Sie liegt ausschließlich bei uns, so wie es keine andere Verantwortung für Srebrenica außerhalb von uns gab – sagte der Reisul-ulema in seiner Ansprache an die Teilnehmer eines Symposiums über die sufistische Tradition, das in der Gazi-Husrev-Beg-Bibliothek stattfand.
Er erinnerte auch daran, wie der Prophet Muhammad (s.a.v.s.), alle guten Menschen und Heiligen gelehrt haben, dass Muslime niemals schwach sein sollten.
- Er sprach von starken und schwachen Muslimen. Natürlich sagte er, dass beides gut sei, aber starke Muslime seien besser als schwache. Leider haben wir keine Lehren aus unserer Geschichte gezogen. Was derzeit in Gaza geschieht, ist das Ergebnis unserer internen Konflikte im Irak, in Syrien, in Libyen, im Sudan, in Afghanistan und auf der ganzen islamischen Welt. Wir bitten Gott, vor allem, dass die Konflikte zwischen uns aufhören. Sobald dies geschieht, werden wir stark und mächtig sein und in der Lage sein, unsere Schwachen zu schützen. Solange wir uns gegenseitig zerstören, werden wir unsere Schwachen nicht schützen können. Wir konnten das in Bosnien nicht tun, und wir können es jetzt auch nicht in Gaza – sagte der Reisul-ulema Kavazović.
Er erinnerte auch daran, dass Völker aus Blut und Tränen geboren werden und dass es kein Volk gibt, das unabhängig und frei werden kann, ohne Blut zu vergießen. Er fügte hinzu, dass er glaube, dass auch die aktuellen Ereignisse in Gaza die Geburt der Freiheit seien.
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