Folgen der Naturkatastrophe in BiH werden erörtert

Patria
AutorPatria
02:00
Podijeli:
Folgen der Naturkatastrophe in BiH werden erörtert

Die Sitzung des Repräsentantenhauses der PSBiH begann mit einer Ehrung aller Opfer der katastrophalen Überschwemmungen, die Bosnien und Herzegowina heimgesucht haben. Im Übrigen werden die Abgeordneten heute die Information des Vorsitzenden des Ministerrates über die Folgen der Naturkatastrophe erörtern. Ebenfalls werden die Anträge des Ministerrates auf Prüfung des Gesetzesvorschlags zur Ergänzung des Gesetzes über öffentliche Aufträge, der Gesetzesvorschlag zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung im Dringlichkeitsverfahren behandelt, berichtet ein Reporter der bosnisch-herzegowinischen Nachrichtenagentur Patria.  

In der Information, die die Abgeordneten erhalten haben, heißt es, dass die von den Zivilschutzbehörden der Entitäten und des Brčko-Distrikts erhaltenen Daten noch immer vorläufig, unvollständig und inoffiziell seien, was es dem Sicherheitsministerium von BiH erschwere, die Daten über die Lage, die Schadensschätzungen und den Bedarf (materiell und finanziell) zu aktualisieren und zusammenzuführen, die für die transparente Beantragung internationaler Hilfe in der Wiederherstellungs- und Wiederaufbauphase relevant seien.

Nach den Berichten über die Lage vor Ort im Zeitraum vom 24. bis 26. Mai habe sich die Situation nicht verändert. Der Wasserstand in der Posavina sei zwar rückläufig, aber das Wasser habe sich noch in den Städten entlang der Save gehalten.

Frontale Dammbrüche an mehreren Stellen entlang der Save verlangsamten die Effizienz des Wasserabpumpens erheblich. Im Bericht heißt es auch, dass rund 18.600 Haushalte vollständig überflutet seien, ebenso wie ein Großteil der Infrastruktur und öffentlichen Einrichtungen. Mehrere hundert Tonnen Tierkadaver befänden sich noch immer in den überfluteten Gebieten.

Während der Debatte über die Lage in BiH war der Vorsitzende des Ministerrates, Vjekoslav Bevanda, nicht anwesend, schloss sich aber bald der Sitzung an.

Šefik Džaferović bestand darauf, dass begründet werde, warum Bevanda nicht anwesend sei, woraufhin Milorad Živković, der Vorsitzende des Hauses, sagte, es gebe eine schriftliche Begründung, warum Bevanda nicht habe kommen können.

Im Übrigen hat Živković während der Befragung Mladen Ćavars, des stellvertretenden Sicherheitsministers, mehrfach Ivica Ćavar genannt, woraufhin er mehrfach ermahnt wurde, dass es sich um Mladen und nicht um Ivica handele. Ćavar präsentiert nun den Parlamentariern den Bericht, berichtet ein Reporter der bosnisch-herzegowinischen Nachrichtenagentur Patria.

 

Komentari (0)

Prijavite se za komentiranje

Prijava

Jos nema komentara. Budite prvi!

Minuta

Sve →

Iz drugih kategorija