
(Patria) - Aleksandar Knjeginjić, ein verurteilter Kriegsverbrecher aus Prijedor, wurde der breiten Öffentlichkeit vor einigen Wochen bekannt, als er öffentlich die Verbannung der Gedenkfeier zum Tag der weißen Bänder forderte.
Knjeginjić setzte seine kriegstreiberischen Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken fort, wobei unter den jüngsten die Drohungen gegen den Vizepräsidenten der Republika Srpska, Ćamil Duraković, und dessen Berater Sudbin Musić hervorstechen.
Nachdem er in einer längeren Veröffentlichung die Auseinandersetzung von Omer-Pascha Latas mit dem bosnischen Adel beschrieben hatte, beschrieb Knjeginjić die Folter, die Ali-Pascha Rizvanbegović erlitten hatte.
"So sollten all die heutigen Balije, die neue bosnische Beys und Agas werden wollen und von Serben auf ihren bunten Kissen bedient werden wollen, auf einem blinden und kranken Gaul gesetzt werden.
Wie all jene, denen das gemeinsame Leben im verfallenen Staat Bosnien und Herzegowina am Herzen liegt, die aber unaufhörlich die Geschichte vom serbischen Völkermord in Srebrenica vorantreiben und dabei, ganz nebenbei, jedes Mal wie Hurensöhne erwähnen, dass auch in Prijedor ein Völkermord begangen wurde.
Und wenn wir sie auf blinde und kranke Gäule setzen, wird der Vizepräsident der Republika Srpska, Ćamil Duraković, das Zaumzeug halten, und sein Berater Sudbin Musić, derselbe, der mir mit einer Strafanzeige droht, wird der Ausrufer sein. Die beiden sind ohnehin zu nichts anderem zu gebrauchen", schrieb Knjeginjić am 12. Juli auf Facebook.
Obwohl er in seiner Veröffentlichung Duraković und Musić direkt ansprach, besteht kein Zweifel daran, dass Knjeginjić im Allgemeinen das bosniakische Volk meinte, was aus den ersten Sätzen geschlossen werden kann.
Auf seine beschämenden Drohungen reagierte der direkt angesprochene Sudbin Musić.
"Dieser Typ ist auf einer Mission. Und ich weiß, aus welchen Kreisen. Er glaubt wohl, er kann mich einschüchtern. Aber er beiseite. Übermorgen ist der Jahrestag der Zerstörung von Čarakovo und Zecovi.
Es ist traurig, dass uns niemand von den Bosniaken aus Prijedor, weder bosniakische politische Vertreter noch Vertreter von NGOs, zu Hilfe eilt. Weder in Prijedor noch darüber hinaus.
Die Angriffe der Medien auf den angeklagten Kriegsverbrecher bedeuten mir absolut nichts. Kein Weiter... Der Typ ruft zum Völkermord auf", schrieb Musić auf seinem Facebook-Profil.
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