
(Patria) - Die Rettungsaktion unterhalb des Gipfels Tosca in den Julischen Alpen, wo am Sonntag drei kroatische Bergsteiger von einer Lawine verschüttet wurden, ist abgeschlossen. Sie endete tragisch. Einer wurde am Sonntagnachmittag tot aufgefunden, während die Körper der verbleibenden beiden am Montag gefunden wurden.
Wie die Polizeidirektion Kranj am Sonntagabend mitteilte, erreichte eine Gruppe von sieben kroatischen Bergsteigern nach dem Aufstieg auf den Triglav am Samstag das Vodnikov-Haus, wo sie übernachteten. Vier von ihnen blieben im Haus.
Ursache der Tragödie, bei der drei junge Bergsteiger aus der Umgebung von Split ums Leben kamen, war eine spontane Lawine auf 1800 Metern Höhe. Die Tragödie wurde durch den weiterhin warmen Boden begünstigt, wodurch sich der Schnee nicht fest mit dem Boden verband, und die Suche wurde durch starken Wind, der "Verwehungen" verursachte, erschwert.
Auch die slowenische Armee nahm an der Rettungsaktion teil.
Der kroatische Innenminister Davor Božinović reiste ebenfalls nach Slowenien.
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