
(Patria) - Der Stab für Notfallsituationen hat für das Gebiet der Stadt Banja Luka den Notstand ausgerufen, aufgrund der Herausforderungen bei der Abfallentsorgung, die durch den Streik des Unternehmens "Dep-ot" verursacht wurden.
Wie der Bürgermeister von Banja Luka, Draško Stanivuković, betonte, werde dem Unternehmen "Dep-ot" angesichts der Tatsache, dass die derzeitige Situation die Sauberkeit der Stadt, aber auch die öffentliche Gesundheit der Einwohner von Banja Luka ernsthaft gefährde, eine Anordnung erteilt, umgehend den regulären 24-Stunden-Betrieb der regionalen Deponie in Ramići wiederherzustellen.
"Die Anordnung werden wir sofort übergeben, und falls nicht gehandelt wird, werden wir uns an die zuständige Staatsanwaltschaft wenden, damit diese unverzüglich gegen die Verantwortlichen vorgeht, denn der Stadt droht eine Seuche, die sich zu einer Epidemie ausweiten kann. Neben der Anordnung an 'Dep-ot' wird es auch eine Anordnung an das Unternehmen 'Čistoća' geben, mit voller Kapazität an die Lösung des aktuellen Zustands heranzugehen. Darüber hinaus werden die Gemeindepolizisten sofort vor Ort gehen und im Rahmen ihrer Befugnisse handeln. Wir haben auf jeden Fall auch ein dringendes Treffen mit der Führung des Unternehmens 'Dep-ot' für heute um 11:00 Uhr beantragt, und für morgen um 15:00 Uhr haben wir Vertreter von 'Čistoća' und aller Gemeinden, die ihren Abfall in Ramići deponieren, eingeladen", betonte Stanivuković.
Er fügte hinzu, dass auch dem republikweiten Stab für Notfallsituationen ein Vorschlag zur Ausrufung des Notstands vorgelegt werde, da auf der regionalen Deponie Abfälle aus mehreren Gemeinden der Republika Srpska entsorgt werden, und zwar damit auch die republikweiten Institutionen und Inspektionsorgane Druck ausüben, um einen regulären Betrieb der Deponie sicherzustellen.
Stanivuković erläuterte, dass es aufgrund der verkürzten Arbeitszeit unmöglich sei, eine so große Abfallmenge zu entsorgen, und fügte hinzu, dass sich die Abfallmengen rapide erhöhen würden, falls diese Situation anhalte.
"Die regionale Deponie, deren Arbeitszeit 24 Stunden beträgt, hat ihre Arbeit auf nur vier, fünf Stunden reduziert. Auf dieser Deponie kommen täglich bis zu 500 Tonnen Abfall an, und mit einer vierstündigen Arbeitszeit können maximal 100 Tonnen entsorgt werden, während 300 Tonnen in Banja Luka verbleiben und drohen, eine Seuche auszulösen. Es stellt sich die Frage, wer das Recht hat, so zu handeln, und wer so verantwortungslos ist, auf diese Weise mit der Stadt und den Bürgern umzugehen", führte Stanivuković aus.
Er erläuterte auch, dass es aufgrund eines Rechtsstreits zwischen den Unternehmen "Dep-ot" und "Čistoća", der seit mehr als 20 Jahren andauert, zum Streik gekommen sei, während nun von der Stadt erwartet werde, diese Angelegenheit zu lösen.
"Es wird erwartet, dass die Stadt das Urteil, das das zuständige Gericht gefällt hat, abändert und wir die Frage dieses Urteils lösen. Was wir jedoch tun können, ist, den Rechtsweg weiterzuverfolgen, und wir haben eine Überprüfung des Falles beim Obersten Gericht beantragt. Während wir nach einer Lösung suchen, darf die Abfallentsorgung nicht zum Stillstand kommen, und unabhängig davon, wer der Eigentümer der Deponie ist, muss sie arbeiten und ungehindert kommunale Dienstleistungen erbringen", sagte Stanivuković.
Er wies darauf hin, dass die Führung des Unternehmens "Dep-ot" sowie die Vertreter des städtischen Kapitals in diesem Unternehmen von der, wie er hinzufügt, um die SNSD versammelten Parlamentsmehrheit ernannt worden seien.
"Sie haben ihre Leute ernannt und nun eine Situation herbeigeführt, in der Banja Luka eine ökologische Katastrophe droht. Darüber hinaus hat genau diese politische Struktur bereits vor 20 Jahren die Entscheidung getroffen, das Grundstück von 'Čistoća' ohne jede Entschädigung an 'Dep-ot' zu übertragen. Wenn ich einen Direktor eingesetzt hätte, der so handelt, wäre er sofort entlassen worden, daher rufe ich auch zur politischen Verantwortung auf", betonte Stanivuković.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













