
(Patria) - Ismet Gavrankapetanović wurde noch nicht auf die Position des Direktors des Klinischen Zentrums der Universität Sarajevo berufen, obwohl angekündigt wurde, dass Gavrankapetanović am Montag, dem 1. April, ernannt werden könnte. Doch in einer Telefonsitzung, die in dieser Woche stattfand, wurde der Fall Gavrankapetanović nicht einmal erwähnt.
Wie uns erläutert wurde, sollte die Ernennung auch nicht Gegenstand einer neuen Debatte in der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina sein, die am 28. März den Verwaltungsrat des KCUS aufforderte, einen Akt vorzulegen und einen Antrag auf vorherige Zustimmung bezüglich der Ernennung von Dr. Gavrankapetanović zu stellen, da in den vorherigen Schreiben ein technischer Fehler unterlaufen war.
Diese Zustimmung muss jedoch erneut der Gesundheitsminister Nediljko Rimac erteilen, der zuvor die Zustimmung zur Ernennung von Gavrankapetanović verweigert hatte, obwohl dieser der Erstplatzierte war.
Der Verwaltungsrat des KCUS hat einen neuen Akt erlassen, und der Antrag auf Zustimmung zur Ernennung des Arztes wurde gesendet.
So wurde erwartet, dass die Regierung der FBiH, also konkret das Gesundheitsministerium, in dieser Woche die Zustimmung zur Ernennung des Erstplatzierten auf der Liste, also Prof. Dr. Ismet Gavrankapetanović, erteilt, aber die Woche verging, und die Ernennung erfolgte nicht.
Zuvor hatte das Gesundheitsministerium der Föderation den Verwaltungsrat des Klinischen Zentrums der Universität Sarajevo darüber informiert, dass es der Ernennung von Prof. Dr. Ismet Gavrankapetanović zum Generaldirektor des KCUS nicht zustimme, aufgrund „unvollständiger Unterlagen“ sowie weil er die formalen Voraussetzungen nicht erfülle – ihm fehle ein Diplom über Managementqualifikationen.
Diese Saga dauert seit dem 29.12.2023 an, als dieses Ministerium den Antrag des Verwaltungsrates des KCUS auf Zustimmung zum Beschluss über die Wahl von Gavrankapetanović zum Generaldirektor des KCUS erhielt. Aber bis heute, vier Monate später, gibt es keine Ernennung des Generaldirektors.
Übrigens, nach dem Weggang von Sebija Izetbegović ist Dr. Alen Pilav kommissarischer Direktor des KCUS.
Viele haben diese Geschichte als einen neuen stillen Konflikt zwischen NIP und SDP aufgefasst, da das Team um Nikšić nicht glücklich darüber ist, dass Gavrankapetanović die Position des Generaldirektors übernehmen wird, falls er überhaupt jemals die Zustimmung erhält.
(A.Čorbo-Zećo)
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